Volltext : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

87ster  Vers.
88ster  Vers.

Entdeckungen
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Stellt  man,  nachdem  man  eine  kleine  elfenbeinerne =
  Scheibe  gegen  den  freyen  Himmel
aufgehangen  hat,  welche  zu  sehr  schmalen,
aus  einem  gemeinschaftlichen  Mittelpunkte  gezogenen =
  (koncentrischen),  eine  Linie  von  einander =
  abstehenden,  Kreisen  ausgeschnitten  ist,
eine  Linse,  von  einem  sechszolligen  Brennpunkte, =
  in  einem  Abstande  von  dreyzehn  Zollen, =
  bringt  das  Auge  auf  die  Linie  der  Achse
des  Glases  und  sieht  die  Scheibe  an,  so  wird
jeder  Kreis  blau,  und  jeder  Zwischenraum
Betrachtet
pomeranzenfarben  aussehen.
man  die  blaue  Farbe  aufmerksam,  so  wird  sie
in  eine  Menge,  sehr  schmaler,  mit  einander
abwechselnder,  weisser  und  lafurblauer  Kreise
getheilt  zu  seyn  scheinen.
Nimmt  man,  anstatt  dieser  Scheibe,  eine
andere,  welche  zu  kleinen  geraden,  eben  so
weit  von  einander  abstehenden,  Streifen  ausgeschnitten ¬
  ist,  und  betrachtet  sie  auf  eben  die
Art,  so  wird  man  ähnliche  Erscheinungen  sehen, =
  nur  werden  die  pomeranzenfarbenen
Streifen,  wie  die  blauen,  in  dünne  Fäden
ihrer  Farbe  zertheilt  erscheinen,  welche  durch
dünne  weisse  Fäden  getrennt  werden.
Von  den  urspruͤnglichen,  oder  Hauptfarben. ¬

Sie  sind  auf  die  gelbe,  rothe  und  blaue,  einzuschränken; ¬
  denn  was  für  einen  Körper  man  den
Sonnenstralen  auch  abgesondert  darstellen  mag,  so
erhaͤlt
            
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