fullscreen : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

über  das  Licht.
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rem  entfernt,  so  werden  ihre  Ränder  durchsichtig =
  und  lebhaft  roth  aussehen.
Wenn  der  Himmel  mit  einem  dünnen  Ne=  83ster  Vers.
bel  bedeckt  ist,  mache  man  die  Flügel  einer
Fensterleuchte  in  dem  Maaße  zu,  daß  nur  ein
Zwischenraum  von  drey  Linien  dazwischen
bleibe,  hefte  dann  das  Auge  auf  den  Himmel
durch  diese  Oefnung,  oder  vielmehr  auf  diesen
Zwischenraum,  so  wird  man  ihn,  in  einem
Abstande  von  funfzehn  Fuß,  der  Länge  nach
von  einem  hellern,  oder  mattern,  rothen  Strei
fe  durchschnitten  und  mit  blau  umschrieben
sehen.
Nachdem  man  die  Flügel  so  weit  geöfnet  84ster  Vers.
hat,  daß  der  rothe  Streif  verschwindet,  so
nehme  man  seinen  Platz  wieder  ein,  halte
darnach  einen  Finger  senkrecht,  sechs  Zolle
vom  Auge,  dazwischen  und  führe  ihn  nach
und  nach  gegen  einen  von  den  Rändern  hin;
wenn  er  beynahe  auf  der  nemlichen  Linie  befindlich =
  seyn  wird,  so  wird  man  ihn  unmittelbar =
  mit  einem  rothen  Streife  verbrämt  finden,
welcher  dicht  an  einem  breitern  gelben  liegt.
Noch  besser  geht  es  auf  folgende  Art.
Jn  85ster  Vers.
einem  Zimmer,  wo  das  Licht  nur  durch  eine
Oefnung  von  drey  Zoll  ins  Gevierte  hineinfällt, =
  halte  man  eine  in  sehr  schmale,  zween
Zoll  von  einander  abstehende,  Streifen  ausgeschnittene =
  Pappe  gegen  den  Himmel;  sieht
man  sie  dann  in  einem  Abstande  von  funfzehn
Fuß
            
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