Full text : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

Entdeckungen
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hervorspringenden  Theil  seiner  Oberfläche  streifen  m),
wofern  sie  nicht  schon  vor  ihrem  Einfalle  zerlegt
Fängt  man  die  Stralen  des
54ster  Vers.  worden  sind.
Mittelpunkts  des  Lichtkegels  auf  einem  gallertartigen, =
  oder  schlecht  geglänzten,  rundlichen ¬
  Glase  auf,  so  sieht  man  die  Wand  ganz
mit  Flecken  (moucheture)  von  verschiedenen
Farben  bedeckt,  wie  der  auf  chinesische  Art
gefleckte  (chiné)  Taffet,  welches  nicht  geschicht, =
  wenn  das  Glas  dicht  und  schön  polirt =
  ist  »).
Samlet  man  die  Sonnenstralen  mit  Hülfe  einer =
  Lnse,  so  wird  der  Raum,  welchen  sie  erleuchten, ¬
  vor  und  hinter  ihrem  Schneidepunkte,  beständig ¬
  von  gefärbten  Kreisen  umschrieben.  Man
schreibt  diese  Zerlegung  des  Lichtes  der  verschiedenen
Brechung  der  fremdartigen  Stralen  zu,  aber  sie
kömmt  nur  von  dem  undurchsichtigen  Körper  her,
welcher  die  Einfassung  der  Linse  ausmacht,  welches ¬
  man  mit  Hülfe  eines,  am  äußern  Rande
56ster  Vers
gemerkten,  besondern  Zeichens  erweiset.  Die
zerlegten  und  nach  diesem  Rande  hingebogenen
Stralen  fallen  auf  das  Glas;  indem  sie  durch  dies
neue
m)  Man  weiß,  daß  die  unmittelbaren  Sonnenstralen
nicht  gleichlaufend  sind.
n)  Es  wird  nicht  einmal  zerlegt,  wenn  es  durch  mehrere =
  Linsen  hindurchgeht,  wie  auch  ihr  Durchmesser =
  und  ihre  Brechungskraft  beschaffen  seyn  mö55ster =
  Vers.
gen,  wenn  sie  nur  aus  reinem  Glase  bestehen  und
gut  gearbeitet  sind.
            
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