Full text : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

über  das  Licht.
27
von  der  Wand  5),  in  dieselben,  so  wird  man
nicht  an  allen  wahrnehmen,  daß  der,  sie  umgebende =
  Schein  sich  um  die  dichtern  weiter
ausbreite,  sondern  er  fällt  bey  eitigen  vielmehr =
  schmäler  aus.  Nach  einer  Menge  von
Versuchen  dieser  Gattung  ist  es  ausgemacht,  daß
gewisse  Körper,  z.  B.  die  weissen  Hölzer,  das  Harz,
das  Papier,  der  Cattun,  das  Wachs,  das  Unschlitt, ¬
  der  Gyps  und  besonders  die  feurige  Flüssigkeit, =
  das  Licht  stärker,  als  die  Metalle  anziehen,
wie  man  sich  dessen  durch  eine  Vergleichung  der
Breite  und  des  Glanzes  ihrer  Scheine  überzeugen
kann;  aber  in  dem  verfinsterten  Zimmer  ist  der  Unterschied =
  nicht  sehr  merklich,  als  nur  in  Betracht
der  feurigen  Flüßigkeit,  welche  von  einer  glühenden ¬
  Kugel,  oder  von  der  Flamme  eines  dicken  Lichtes, =
  weggeht.  Die  fremdartigen  Stoffe  ziehen
das  Licht  also  in  einem,  aus  ihrer  Dichtigkeit  und
ihrer
ferne,  damit  sie  ihren  Anziehungskreis  nicht  wechselseitig ¬
  vermindern.
b)  Jn  diesem  Abstande  fällt  der  Schein  scharf  genug
auf  der  Wand  aus.  Um  ihn  bey  weiter  entfernten =
  Körpern  zu  unterscheiden,  muß  man  sich  in
Acht  nehmen,  der  Sonne  nie  mehr,  als  eine  Seite ¬
  derselben,  entgegen  zu  stellen;  denn  die  anziehende =
  Kraft  muß,  da  sie  die  streifenden  Stralen
in  eine  zusammengehende  Richtung  bringt,  den
Schatten  nothwendig  verkleinern  und  mit  dem
Scheine  vermischen;  ohnedem  kann  man  nur
große  Gegenstände  auf  diese  Art  untersuchen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer