Volltext : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

163
über  das  Licht.
me,  oder  hin  und  her  gebogene  Linie  ausmacht  (26
Die  ungefärbten  durchsichtigen  Körper  lassen  das
Licht  unzerlegt  hindurch  gehen,  aber  die  gefärbten
durchsichtigen  Körper  zerlegen  es  allezeit.  Wir
wollen  bey  den  glasigen  stehen  bleiben;  da  die  Ursache ¬
  der  Erscheinungen,  welche  sie  sehen  lassen,  gemein =
 ¬
  Durch  eine  Erweiterung  der  Zwischenräume  kann
man  oft  die  Undurchsichtigkeit  mindern;  so  werden
undurchsichtige  Körper  durch  Glühen  einigermaaßen
durchscheinend  und  Blattgold  läßt  etwas  Licht  hindurch. =
  Verringerte  Dicke  mindert  sie  auch  oft  und
die  durchsichtigsten  Körper  leiden  durch  eine  gar  zu
große  Dicke  eine  stärkere  oder  schwächere  Abnahme
ihrer  Durchsichtigkeit.  Es  möchte  also  nicht  allein
der  gerade  Durchschnitt,  sondern  auch  eine  gehörige
Weite  der  Zwischenräume,  erforderlich  seyn.  Dabey
kömmt  es  auch  auf  die  Gestalt  derselben  an,  welche,
auch  bey  weiten  Zwischenräumen,  zu  einer  zu  starken
Zurückwerfung  des  durchgehenden  Lichtes  Gelegenheit
geben  kann.  So  werden  durchsichtige  Steine  und
Salzanschüsse  durch  Beraubung  des  Anschießwassers
undurchsichtig,  und  erhalten  mit  solchem  ihre  Durchsichtigkeit =
  wieder.  So  wird  das  sogenannte  Weltauge =
  durchs  Eindringen  des  Wassers  durchsichtig.  So
läßt  ein  mattgeschliffenes  Glas  mehr  Licht  durch,
wenn  man  es  benezt.  Eine  andere  Wirkung  des
Gefüges  zeigt  die  starke  Zurückwerfung  der  blättrigen ¬
  Edelsteine.  Endlich  kann  es  hier  noch  auf  die
Verwandschaft  des  Lichtes  zu  den  Stoffen  ankommen, =
  und  Körper  könnten  also  auch  undurchsichtig
seyn,  weil  sie  das  durchgehende  Licht  zu  stark  anziehen
W.
und  binden,  mithin  nicht  durchlassen.
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer