über das Licht.
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und gelben u. s. w. und diese Farben verändern sich
unaufhörlich, je nachdem sich diese Stralen in verschiedenen ¬
Verhältnissen mit einander mischen.
Indessen sieht man sie vor und hinter dem
Punkte, wo das Bild seine völlige Reinigkeit hat,
nie getrennt, allein man muß sich in Acht nehmen,
daß man selbige nicht mit denen verwechsele, welche
am Umkreise dieser Kugeln zerlegt werden, und sich
nach demselben hinbiegen.
Diese Weise, in dem verfinsterten Zimmer zu
beobachten, beweiset unstreitig, daß die Farben der
Körper dem Lichte allein gehören, und dient, uns
die Stralen kennen zu lehren, welche sich zur Bewirkung ¬
gewisser Farben verbinden, welche noch keinen
20), wie die Farben einiger MineNamen ¬
haben
ralien,
(20) Nach vorgängigen Bemühungen verschiedener Gelehrten ¬
(S. meinen Grundr. §. 300. b. u. a. m.)
hat uns neuerlich das schätzbare Werk des Herrn
Prange (Ch. Fr. Prangens Farbenlexicon, worin ¬
die moͤglichsten Farben der Natur nicht nur
nach ihren Eigenschaften, Benennungen, Verhaͤltnissen ¬
und Zusammensetzungen, sondern
auch durch die wirkliche Ausmalung enthalten
sind, mit 48 illum. Tafeln — Halle 1782. gr. 4.)
in den Stand gesezt, die mehrsten vorkommenden
gemischten Farben und Schattirungen derselben, nicht
allein mit verständlichen Namen auszudrücken, sondern =
auch aus den gelieferten Mustern anschaulich
kennen zu lexnen, und nach der angegebenen Farbenmischung ¬
selbst zusammensetzen zu können, wobey
nur die unvermeidliche Verschiedenheit der angewandten =