über das Licht.
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Ich halte mich bey der Beschreibung der Erscheinungen ¬
nicht auf, welche eine, wie ein Stern,
oder auf andere Art, ausgeschnittene Scheibe
sehen läßt, aber ich will anmerken, daß sie ein bezauberndes ¬
Schauspiel gewähren, und eine erstaunliche ¬
Mannigfaltigkeit von Farben zu zeigen dienen,
welche durch die Vermischung unserer drey Hauptfarden =
hervorgebracht werden.
Von der Unveränderlichkeit der Ablenkung ¬
der ungleichartigen Stralen.
Fünf Zolle von der Spitze des Lichtke= 179ster Vers.
gels stelle man einen kleinen Ring so, daß
die Achse des einen durch den Mittelpankt
des andern gehe, so wird man den, auf die
Wand geworfenen, Schatten auswendig
von einem blauen, und inwendig von einem
durch einen gelben umschriebenen, rothen
Kreise verbrämt sehen. Stellt man eine 180ster Vers.
Linse dazwischen, so werden diese Stralen,
„indem sie sich daselbst kreuzen, eine umgekehrte =
Stellung gegen einander annehmen,
so daß der Ring auswärts von einem, durch
einen gelben umschriebenen, rothen und inwendig =
von einem blauen Kreise verbrämt
werden wird; stellt man hinter ihrem Schneidepunkte =
eine zwote Linse 4), so erhalten sie 18ister Vers.
ihre
d) Man sieht wohl ein, ohne daß ich es sagen darf,
daß jede Linse hinter dem Schneidepunkte, d. i.
jenseits des Brennpunkts, der vorhergehenden,
gestellt werden muß.
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