Volltext : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

Entdeckungen
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dahingegen  der  Schatten  des  Umkreises  des
Lochs,  eine  gelbe  Farbe  erhalten  wird,  welche
die  ablenkbarsten  Stralen  seines  Scheines
hervorbringen  Y);  darnach  werden  die  Ränder =

überdem  nimmt  man  diese  Farbe  nicht  wahr,  wenn
der  Himmel  ganz  bedeckt  ist.
y)  Man  hat  anfänglich  Mühe  genug  zu  begreifen,
wie  die  gelben  Stralen,  welche  am  stärksten  nach
den  Rändern  des  Loches  hingebogen  werden,  zuerst =
  zum  Vorscheine  kommen  können,  ja  wie  sie
auf  die  Linse  fallen  können,  deren  Durchmesser =
  nicht  größer,  als  die  im  Flügel  gemachte
Oefnung,  ist.  Aber  alle  Schwierigkeiten  verschwinden, ¬
  wenn  man  bedenkt,  daß  die  Stralen,
welche  das  Loch  durchläßt,  von  einem  sehr  weiten
Felde  herkommen.  Von  diesen  Stralen  biegen
sich  die,  welche  die  Ränder  des  Loches  streifen,
nach  denselben  hin;  die,  welche  die  daran  liegenden =
  Lagen  seines  Scheines  ausmachen,  biegen  sich
auch  dahin,  aber  viel  schwächer,  und  immer  desto
schwächer,  je  mehr  sie  sich  seinen  Rändern  nähern.
Die,  welche  die  lezten  Lagen  des  Scheines  ausmachen, =
  und  von  den  äußersten  Gränzen  des  sichtbaren =
  Feldes  des  himmelblauen  Gewölbes  hergekommen =
  sind,  werden  also  wenig  genug  aus  ihrer
Richtung  gebracht,  kreuzen  sich  in  den  verschiedenen =
  Punkten  der  Achse  ihres  Bündels  und  schiessen =
  bis  auf  die  Wand  fort.  Von  denen,  welche
auf  die  Linse  fallen,  fallen  die,  welche  an  den
Rändern  des  Scheins  zum  stärksten  abgelenkt  worden =
  sind  und  hinfolglich  zum  stärksten  aus  einander =
  gehen,  am  schiefsten  auf  und  werden  daher  beym
Durchgange  durch  das  Glas  auch  am  stärksten  gebrochen; =
  auch  scheinen  die  gelben  das  Lichtfeld
            
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