über das Licht.
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die, welche zum stärksten abgelenkt werden, mit den
blauen; so entstehen aus ihrer Mischung gemischte
Farben, von welchen ihr Mittelpunkt in dem Maaße,
wie der Abstand des Glases von der Wand zu- oder
abnimmt, nach der Reihe umschrieben wird.
Wenn die an dem Umkreise eines Körpers zerlegten ¬
Stralen ihren Schneidepunkt vorbey sind, so,
habe ich gesagt, gehen sie allezeit aus einander; sie
erhalten also eine umgekehrte Ordnung. Dies 175ster Vers.
nimmt man sehr gut wahr, sogar ohne ein
Glas dazwischen zu stellen, wenn man eine
zu schmalen, eine Linie weit von einander stehenden, =
Zähnen ausgeschnittene Bleyplatte,
funfzehn Zolle von der Wand, in den Lichtkegel =
stellt. Wenn also der Körper, mit welchem
der Versuch angestellt wird, nicht in einem fortgeht,
so kann der dazwischen befindliche Raum des Schattens =
nach und nach durch die verschiedenen gefärbten
Stralen nach dem Abstande des Körpers von der
Wand, erleuchtet werden. Jn einem gewissen Ab„stande =
sind die gelben Stralen in dem Mittelpunkte
des dazwischen liegenden Raumes befindlich; man
kann aber nach Belieben die rothen, oder blauen dahin ¬
bringen, wenn man nur diesen Abstand verändert. =
So äußerst groß ist die Leichtigkeit, auf das
Licht zu wirken, welche unsere Weise, sie zu zerlegen,
„liefert, und so genau die Richtigkeit unserer Wahrnehmungen, =
daß sie der genausten Rechnung unterzogen ¬
werden können!
Da uͤbrigens das, in dem Wirkungekreise eines
Körpers befindliche, Licht in Lagen, um einen gemein =