162ster Vers.
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Entdeckungen
Mittel eines röthlichen, mit Blau verbrämten =
Lichtfeldes.
Untersucht man diese Flamme nahebey k) mit
dem bloßen Auge, oder durch eine Linse, so sieht der
Untertheil blau aus und der übrige Theil des Stroms
(jet) rosenrothgelblich, mit einem schmalen rothen
Rande 1), weicher von einem breiten blauen in)
umschrieben wird. Jhr Bild besteht aus den nemlichen ¬
Farben; das Licht fällt also ganz zerlegt auf
die Linse, und weil die Stralen, welche zur Bewirkung ¬
dieser Farben zusammenstoßen, ihren Brennpunkt ¬
nicht alle in einen nemlichen Punkt werfen, so
erhalten sie, ehe sie dahin gelangen, eine andere
Stellung gegen einander, wie man solches bey der
Erzeugung der Brennlinien wahrnimmt.
Das
k) Im Abstande einiger Zolle.
Dieser kleine Rand ist sehr sichtbar und erscheint ¬
so gar verbreitet, wenn man die Flamme ¬
unmittelbar, nachdem man die Augen wieder =
geöfnet hat, ansieht; um ihn aber gut
wahrzunehmen, muß die Kerze eben abgeschneuzet =
seyn, sonst mischt sich die, von dem brennenden =
Tochte, zurückgeworfene Farbe mit der Farbe
der Flamme und verändert sie; ferner muß man
sie sehr nahebey untersuchen: denn da das Blau
von der Luft abstechen muß, so hört es in einem,
ein wenig beträchtlichen Abstande bald auf, sich
zu unterscheiden.
Da dieser Rand vor der Luft hervorstechen muß,
so ist er wenig zu sehen.