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über das Licht.
Es ist ausgemacht, daß die, in das verfinsterte
Zimmer hineingelassenen, Stralen zerlegt werden,
ehe sie auf das Saulenglas fallen, und daß bey der
Brechung in denselben die ungleichartigen bloß weiter =
getrennt werden; man muß ihre stärkere, oder
schwächere Ablenkbarkeit also auch durch ihre scheinbare =
Stuffe der Brechung bestimmen.
Wir wollen uns hier wieder einige von unsern
Versuchen ins Gedächtniß bringen. Fängt man
den kleinen Stralenbündel auf einem Säulenglase
auf, so erscheint der auf einige Zolle davon geworfene =
Schatten der Ränder des Lochs oben von einem, =
an einem blauen liegenden, violetten und unten ¬
von einem, an einem rothen liegenden, gelben
halben Monde umgeben, zwischen welchen ein kleines =
Feld unzerlegten Lichtes befindlich ist. Nun
habe ich gewiesen, wie das angebliche gefärbte Bild
der Sonne, durch das Auseinandergehen, die Annäherung =
und Vorspringung der Stralen dieser halben =
Monde entsteht.
Daß diese Stralen wirklich an den Orten austreten, =
wo sie auszutreten scheinen, davon folgen
hier neue Beweise. Nachdem man eine kleine
Scheibe, mit einem Loche an eine von den Flächen
eines dicken Säulenglases angebracht hat, stelle man
es in der Stellung in die Sonnenstralen, in welcher
es befindlich war, um das Farbenbild zu geben,
mache unten am Loche ein befonderes Merkzeichen,
und fange den Schatten der Scheibe in einigem Abstande =
auf; findet man ihn durch die Brechung hinaufgerückt, =
so wird man ihn inwendig von den nemlichen =