Volltext : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

über  das  Licht.
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Wie  groß,  oder  klein  der  Einfallswinkel  der
Lichtstralen  auch  sey,  so  steht  doch  der  Winkel  der
Ablenkung  der  ungleichartigen  allezeit  in  einem  gewissen ¬
  Verhältnisse;  wir  haben  diese  Wahrheit  in
Ansehung  der  aus  einander  und  zusammen  gehenden =
  erwiesen;  wir  wollen  sie  nun  auch  in  Ansehung
der  gleichlaufenden  erweisen.
Läßt  man  die  unmittelbaren  Stralen  der  Sonne
in  ein  verfinstertes  Zimmer  hinein,  so  wird  man,
da  die,  welche  an  dem  Umkreise  eines  Körpers  zerlegt ¬
  werden,  in  seinem,  auf  einen  angemessenen  Abstand =
  geworfenen,  Schatten  verborgen  bleiben,  solche =
  daselbst  unmöglich  dergestalt  wahrnehmen  können,
daß  man  ihre  verschiedene  Stuffe  der  Ablenkbarkeit
mit  Gewißheit  angeben  könnte;  man  muß  sich  also
einer  andern  Weise  bedienen,  und  da  giebt  es  eine
sehr  einfache,  welche  uns  ein  neues  Feld  eröfnen  wird.
Hängt  man,  wenn  der  Himmel  bedeckt  ist,  einen =
  undurchsichtigen  Körper,  von  einem  gewissen
Umfange,  gegen  denselben  auf,  und  sieht  ihn  darnach =
  durch  eine  Linse  b)  an,  welche  zu  wenig  vom
Auge  entfernt  ist  *),  als  daß  das  Bild  umgekehrt
erscheib) ¬
  Man  beliebe  sich  hier  zu  erinnern,  daß  die  ungleichartigen =
  Stralen  beym  Durchgange  durch
eine  Linse  nur  darum  verschieden  gebrochen  werden, =
  weil  sie  sich  mehr,  oder  weniger  nach  dem
Körper  hinbiegen,  welcher  das  Licht  zerlegt.
Ohngefehr  zween  Zoll  vom  Auge  und  acht  Zoll
vom  Gegenstande;  aber  ich  bitte  die  Leser,  nicht
zu  vergessen,  daß  alle  meine  Beobachtungen,
wenn
            
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