über das Licht.
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Man sieht hieraus, daß die Gesetze der Natur
beständig sind und sich unveränderlich zeigen, auf
welche Weise man sie auch erforsche.
Nimmt man, anstatt des versuchten Körpers
eine Scheibe, mit sechs Löchern um den Mittelpunkt
herum 2), so wird, wenn der Mittelpunkt der Achse
des Kegels entspricht, der Schatten jedes Lochs, an
der einen Seite von einem blauen und an der gegen
über stehenden von einem, an einem gelben gelehnten, ¬
rothen halben Monde umschrieben werden.
Dies muß auch nothwendig erfolgen, denn der innere =
Bogen stellt die äußere Seitenfläche einer, zur
Rechten, oder zur Linken, der Achse des Lichtkegels
gestellten krummen Platte vor, dahingegen der äussere =
Bogen die innere Seitenfläche dieser nemlichen
Platte vorstellt. Hat die Scheibe mehrere 147ster Vers.
Reihen, so wird die nemliche Ordnung unter
den gefärbten halben Monden am Schatten
der Ränder jedes Lochs wahrzunehmen seyn,
und wenn die Oefnung nur irgend ein wenig
weit ist, so wird man zwischen den gegen einu =
ander über stehenden halben Monden ein kleines =
Feld von unzerlegtem Lichte bemerken.
Was mit den gefärbten Streifen vorgeht, wenn
man eine Walze nach einer Seite der Achse hinrückt,
das erfolgt auch bey den gefärbten halben Monden,
wenn man einen Ring dahin schiebt.
Ich sage hier
nichts von der Gleichheit der Erscheinungen, wenn
man
2) Die Scheibe muß einen Zoll und jedes Loch zwo
Linien im Durchmesser halten.