über das Licht.
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beyden übrigen, verschiedenen Brechungs-, oder
vielmehr Ablenkungs= Winkel.
Wir wollen uns nun bemühen, ihre verhältnißmäßige ¬
Ablenkbarkeit zu bestimmen.
Stellt man eine metallene Walze, von 130ster Vers.
der Länge eines Zolles und dem Durchmesser
dreyer Linien, in den Mittelpunkt des Lichtkegels, =
sechs Zolle vom Brennpunkte, so wird
man ihren Schatten von beyden Seiten, mit
einem dunkeln Streife von unentschiedener
Farbe verbrämt sehen. Stellt man diese
Walze zur Rechten der Achse, so wird man
den Schatten auf der einen Seite von einem
breiten blauen, und auf der andern von einem, =
an einem gelben liegenden, rothen Streife =
verbrämt sehen. Stellt man sie zur Linken, =
so wird die nemliche Erscheinung Statt
finden, nur werden der rothe und gelbe Streif
die Stelle des blauen, und der blaue die Stelle
des rothen und gelben einnehmen. Jn wel„chen =
Theil des Lichtkegels man diese Walze
auch hält, so wird man diese gefärbten Streifen =
doch immer ihre Plätze mit einander in
dem Maaße verwechseln sehen, wie man sie
nach der einen, oder der andern Seite der
Achse hinüberführt.
Nimmt man, anstatt dieser Walze, ein 131ster Vers.
kleines Kreuz, dessen schräge Durchschnitte
sechs Linien beiragen, und stellt es dergestalt
an die Sonnenstralen, daß der Mittelpunkt
der Achse des Lichtkegels entspricht, so wird
der