Entdeckungen
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so muß man sich, anstatt der am Umkreise der Körper ¬
zerlegten Stralen, mit den auf ihrer Oberfläche
zerPriestley's ¬
Gesch. der Opt. S. 187. Tab. VI.
Fig. 46.) angewandt hat, da er nemlich den, durch
das Säulenglas, farbig gebrochenen Stralenbündel,
durch ein Loch eines dünnen Brettes, auf ein, etwa
zwölf Fuß von demselben entserntes, Brett fallen
ließ, in welchem ebenfalls ein kleines Loch befindlich
war, durch welches, vermöge einiger Drehung des
Säulenglases, die Stralen jeder Farbe besonders
durchgelassen werden konnten und durch ein, dahinter =
gestelltes, Säulenglas wiederum gebrochen wurden, ¬
da denn aus der verschiedenen Höhe, welche ihr
Bild auf der Wand einnahm, ihre verschiedene Brechbarkeit ¬
geschlossen wird. Die, vom Herrn Verf. gemeinte, ¬
Prüfung hiebey anzuwenden, müßte dann
hinter das Loch des zweyten Brettes, anstatt des
zweyten Säulenglases, eine Linse, (welche größer,
als das Loch wäre, damit der, vom Herrn Verf. behauptete, ¬
Einfluß der Wirkung der Einfassung,
oder Ränder, vermieden würde,) so gestellt werden,
daß ihre Achse, mit der Achse des Stralenbündels,
vom Mittelpunkte des einen Loches zu des andern
seinem, eine Linie ausmachte, und dann, vermöͤge
einer beweglichen Wand, aus der Schärfe und nicht
mehr ab= oder zunehmenden, Größe des Bildes,
der Brennpunkt erkannt, und aus dessen gleichem,
oder ungleichem, Abstande die gleiche, oder ungleiche
Brennweite, mithin Brechbarkeit derselben, bestimmt
werden. Indessen moͤchte hiewider vom Herrn Verf.
nach seinen Grundsätzen, der Einwurf gemacht werden ¬
können, welchen Herr M. in der Folge auch
wirklich macht, daß die Ränder des Loches durch ihre
Anziehung, bey Stralen verschiedener Ablenkbarkeit,