Full text : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

Entdeckungen
80
so  muß  man  sich,  anstatt  der  am  Umkreise  der  Körper ¬
  zerlegten  Stralen,  mit  den  auf  ihrer  Oberfläche
zerPriestley's ¬
  Gesch.  der  Opt.  S.  187.  Tab.  VI.
Fig.  46.)  angewandt  hat,  da  er  nemlich  den,  durch
das  Säulenglas,  farbig  gebrochenen  Stralenbündel,
durch  ein  Loch  eines  dünnen  Brettes,  auf  ein,  etwa
zwölf  Fuß  von  demselben  entserntes,  Brett  fallen
ließ,  in  welchem  ebenfalls  ein  kleines  Loch  befindlich
war,  durch  welches,  vermöge  einiger  Drehung  des
Säulenglases,  die  Stralen  jeder  Farbe  besonders
durchgelassen  werden  konnten  und  durch  ein,  dahinter =
  gestelltes,  Säulenglas  wiederum  gebrochen  wurden, ¬
  da  denn  aus  der  verschiedenen  Höhe,  welche  ihr
Bild  auf  der  Wand  einnahm,  ihre  verschiedene  Brechbarkeit ¬
  geschlossen  wird.  Die,  vom  Herrn  Verf.  gemeinte, ¬
  Prüfung  hiebey  anzuwenden,  müßte  dann
hinter  das  Loch  des  zweyten  Brettes,  anstatt  des
zweyten  Säulenglases,  eine  Linse,  (welche  größer,
als  das  Loch  wäre,  damit  der,  vom  Herrn  Verf.  behauptete, ¬
  Einfluß  der  Wirkung  der  Einfassung,
oder  Ränder,  vermieden  würde,)  so  gestellt  werden,
daß  ihre  Achse,  mit  der  Achse  des  Stralenbündels,
vom  Mittelpunkte  des  einen  Loches  zu  des  andern
seinem,  eine  Linie  ausmachte,  und  dann,  vermöͤge
einer  beweglichen  Wand,  aus  der  Schärfe  und  nicht
mehr  ab=  oder  zunehmenden,  Größe  des  Bildes,
der  Brennpunkt  erkannt,  und  aus  dessen  gleichem,
oder  ungleichem,  Abstande  die  gleiche,  oder  ungleiche
Brennweite,  mithin  Brechbarkeit  derselben,  bestimmt
werden.  Indessen  moͤchte  hiewider  vom  Herrn  Verf.
nach  seinen  Grundsätzen,  der  Einwurf  gemacht  werden ¬
  können,  welchen  Herr  M.  in  der  Folge  auch
wirklich  macht,  daß  die  Ränder  des  Loches  durch  ihre
Anziehung,  bey  Stralen  verschiedener  Ablenkbarkeit,
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer