Volltext : Sturm, Leonhard Christoph: Architectura civili-militaris, Oder

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auch  grosse  Schwehrigkeiten.  Jst  es  demnach  eine  gute  Sache  /  und  sind  keine  Kosten  zu
spahren  /  wenn  ein  Herr  in  seiner  Festung  wenigstens  ein  paar  Stellen  finden  kan  /  darauf  er
besondere  grosse  Magazyn  aufrichten  moge  /  da  er  in  einem  wenigstens  tausend  Tonnen  Pulver =
  sicher  zusammen  stellen  könne.  Darum  will  ich  auch  einen  Versuch  thun  /  hier  ein  solches
Magazyn  zu  erfinden  /  und  mit  allen  nöthigen  Umständen  zu  beschreiben.
Jch  setze  dazu  einen  Horizont =
  /  wie  er  an  Teutschen
Orthen  sich  öffters  findet  /  da
NAIINATNR.
das  höchste  Wasser  noch  10.
Fuß  unter  dem  Horizont  bleibet =
  /  je  tieffer  /  je  besser  ist  es  vor
solche  Gebäude.  Da  wolte
ich  nun  von  9.  Fuß  an  unter
dem  Horizont  mein  Gebäude
auf  einem  guten  Grund  also
nd
aufführen  /  wie  beystehende  FiJch =
  wolte
gur  anweiset.
M
gleichsam  zwey  runde  Thurme
in  einander  anlegen  /  den  inMenan. =

nern  7.  den  aussern  7½  Fuß
dick  /  und  zwischen  beyden
fünff  Fuß  Raum  lassen.  Die
Mauern  wolte  ich  also  auffühNnnnn =

ns
ren  /  daß  der  innere  Thurm
außwendig  /  und  der  aussere
innwendig  perpendicular  in
MTANANRE.
die  Höhe  stiegen  /  und  also
n
durchaus  fünff  Fuß  Raum
zwischen  sich  behielten  /  den  inM =

nern  aber  wolte  ich  nur  45.
Mnnnnnc
Fuß  hoch  aufbauen  /  und  inwendig =
  mit  einer,  solchen
A
Schmiege  anlauffen  lassen  /
nd
daß  er  zu  oberst  nur  3.  Fuß
dick  blieb.  Den  äussern  wolte
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ich  54.  Fuß  hoch  /  und  also  45.
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über  die  Erde  aufführen  /  außGrundris =

Grundris
warts  mit  einer  solchen  Schmiebeijad =

beic.c.
ge  /  daß  die  oberste  Dicke  der
im  Profi
im  Profi
Mauer  5.  Fuß  behielte.  An
dem  innern  Thurm  wolte  ich
5.  Gäͤnge  /  jeden  6.  Fuß  breit  /
und  einen  9.  Fuß  über  dem  andern =
  mit  aufgekragten  Gewölbe=Bögen =
  mauren  /  also  daß
sie  grosse  runde  Löcher  /  der  unterste =
  17.  der  oberste  20.  Fuß
weit  begriffen.  Jn  den  fünff
Fuß  weiten  Spatio  aber  zwischen =
  beyden  Thürmen  /  wolte
ich  gegen  jeden  Gang  über  an
sechs  unterschiedenen  Arten  in
gleicher  Eintheilung  Schwibbögen =
  etwa  3.  Fuß  breit  und
einen  dicke  mauern  /  und  in  jeder =
  etage  sechs  eiserne  Ancker  /
einen  höchstens  1½.  Zoll  dicke
M
ins  gevierdte  /  durch  hin  laufMI =

fen  lassen  /  beyde  Thürme  desto
besser  an  einander  zu  verbinden. =
  Die  Gänge  solten  mit  eisernen  Geländer  an  dem  mitlern  offenen  Circul  umher  eingefasset =
  werden.  Jn  dem  fünff  schuhigten  Spatio  aber  zwischen  den  zwey  Thü
irmen  wolte  ich
eine  steinern  aus  sechs  Theilen  und  so  viel  Ruhe=Plätzen  bestehende  Treppe  also  führen  /  daß
ich  von
            
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