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den Punkt k mit dem gleichzeitigen Ort o der Sonne zusammenfallen ¬
lassen, und alsdenn wird das Verhältniß von
Cm : CE, oder von mk : Ek dem Verhältniß des Abstands ¬
der Sonne von der Erde zu dem Abstand des Mars
von der Sonne gleich werden, welches in den mittleren
Distanzen dem Verhältniß von 1 : 1,5236935 gleich seyn
wird (§. 95.). Von dem Merkur und der Venus wissen
wir schon aus §. 84. und 85. daß sie um die Sonne sich
bewegen, man wird also der Analogie nach auch den Mars
seine Bahn um die Sonne beschreiben lassen, und der
Hauptunterschied zwischen den zwey ersteren Bahnen und
der Bahn des letzteren wird blos darinn bestehen, daß die
Bahnen des Merkurs und der Venus von der Bahn der
Sonne um die Erde eingeschlossen werden, die Bahn des
Mars aber größer ist als die letztere. Man nennt daher
auch diejenige Planeten, deren Bahnen kleiner sind, als die
Sonnenbahn, die unteren, diejenige aber, deren Bahnen
größer als die Bahn der Sonne um die Erde sind, die
oberen Planeten.
§. 97. Daß die zwey unteren Planeten um die Sonne ¬
laufen, hat man §. 84. und 85. aus den Veränderungen ¬
ihrer Lichtgestalten geschlossen. Auch der Mars zeigt
solche Veränderungen, nur mit dem Unterschied, daß er
niemals sichelförmig, sondern, wenn seine Lichtgestalt am
kleinsten ist, ungefähr so, wie der Mond vier Tage vor oder
nach dem Vollmond erscheint. Zur Zeit seiner Opposition
zeigt er sich als eine ganz beleuchtete Scheibe, und dieser
Gestalt nähert er sich wieder, wenn er von da an bis auf
die erwähnte Gränze abgenommen hat, bey seinem Verschwinden ¬
in den Stralen der Sonne. Sein scheinbarer
Durchmesser ist zu klein, als daß man aus seinen Phasen
mit einiger Genauigkeit den Winkel finden könnte, welchen
die aus seinem Mittelpunkt an die Erde und an die Sonne
gezogenen geraden Linien mit einander einschließen. Indessen ¬
liegen die Abweichungen der Beobachtungen und Berechnungen ¬
innerhalb der Gränzen der Fehler, welchen man
bey dieser Art von Beobachtungen ausgesetzt ist. Man