Full text : Wāqidī, Muḥammad Ibn-ʿUmar: Geschichte der Eroberung von Mesopotamien und Armenien

Rende,  Aamele,  Bedschile  el  Sekasek;  in  die  Mitte  die  erprobten  Helden ¬
  der  Mohadscherin  und  Anszarier.  Die  Fahne  des  rechten  Treffens
übergab  er  Aamer  ben  Serake  el  Aufi,  die  des  linken  Dherar  ben  Afur
el  Asadi;  die  des  rechten  Flügels  Rebia  ben  Aamer  el  Aameri,  die  des
linken  Abderrahman  ben  Malek  el  Nachai;  die  grosse  Fahne  der  Moslemin ¬
  vertraute  er  der  Hand  Abderrahman’s  des  Sohnes  Ebubekr.  Dann
trat  er  zu  den  Fahnenträgern,  den  Anführern  und  den  Helden  der  Moslemin, ¬
  und  redete  sie  an:  „Moslimen,  fürchtet  Gott,  zu  welchem  ihr
kommen  werdet;  wisset,  dass  er  verheissen  hat,  euch  zu  helfen  und
euch  beizustehen;  vor  euch  haben  Moslemin  Syrien  erobert;  befolget
die  Grundsätze  derselhen;  wer  aber  flieht,  dessen  Wohnung  wird  die
Hölle  sein,  und  der  Allmächtige  wird  ihm  zürnen.  Wisset,  dass  Gott,
der  Hochgepriesene  und  Erhabene  euch  den  Glaubenskampf  zur
Pflicht  gemacht  hat,  und  euch  den  Krieg  mit  den  Feinden  befohlen  hat;
dem  Höchsten  ist  nichts  angenehmer,  als  die  Blutstropfen,  die  auf  den
Wegen  Gottes  vergossen  werden,  und  die  Thräne  die  aus  Gottesfurcht
fliesst.  Bestehet,  wie  ihr  auf  so  vielen  Schlachtfeldern  bestanden.
Wehe  euch  aber,  wenn  ihr  kleinmüthig  seid,  euer  Ruhm  wird  vergehen.
Bleibet  standhaft  in  dem  Gesetz  eures  Propheten,  und  wisset,  dass  Gott
mit  den  Ausharrenden  ist.  Der  Lohn  der  Frommen  wird  nicht  ausbleiben. -
  Ich  werde  mit  einigen  eurer  Brüder  unter  den  Gläubigen  das
Kreuz  jenes  Volkes  angreifen,  und  wir  werden  nicht  eher  zurückkehren,
als  bis  wir  es  unter  den  Götzendienern  zerbrochen  haben.  Gott  hat
uns  seine  Hülfe  verheissen,  er  sagt:  es  gebührt  sich,  dass  wir  den
Gläubigen  helfen.  Wenn  ihr  aber  das  Kreuz  zur  Erde  fallen  seht,  so
greifet  an,  und  vertrauet  auf  Gott!“  Dann  kehrte  er  zu  seiner  Fahne
zurück,  und  wählte  zu  seinen  Begleitern  Abderrahman  ben  Ebubekr,
Abdalla  ben  Omar  ben  Chattab,  Abderrahman  ben  Malek,  Nooman  ben
Mokarren,  Mokdad  ben  Asud,  Ammar  ben  Jaser,  Abad  ben  Beschir  el
Anszari,  Amr  ben  Maadi  Rarb  el  Sobeidi,  Harethe  ben  Chafardsche,
Aamer  ben  Rebia  el  Aameri,  Scherdschil  ben  Hasane,  Jesid  ben  Ebu
Sofian,  Rafca  ben  Raan  el  Maseni,  Awam  ben  Aus  el  Nedschibi,  Aban
ben  Othman  el  Umevi,  Abadif  el  Gaffari,  Maadh  ben  Dschebel  el
Anszari,  Said  ben  Seid  ben  Amr  ben  Nofail  el  Adui,  Umeje  ben  Raab,
Sefer  ben  Saad  el  Biadhi,  Markal  ben  Sarie  el  Adui  84),  und  ähnliche
Edle.  Diesen  befahl  er  den  Angriff  zu  thun;  er  selbst  zog  an  ihrer
Spitze,  und  suchte  sich  einen  Weg  zum  Kreuz  und  Panier  Schahriam's
zu  bahnen;  die  Menge  schreckte  sie  nicht  ab;  und  sie  erbebten  nicht  vor
den  Helden;  sie  zerstreuten  die  Heere,  und  verscheuchten  die  Menge;
sie  vertrieben  die  Helden  aus  ihren  Standpunkten  und  die  Patrizier  aus
            
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