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haltung der Seinigen gegen diese Araber. Was aber die Besorgniss
betrifft, dass sie uns nur ihre Sklaven senden werden, so kenne ich ihre
Vornehmsten, ihre Anführer, ihre Helden und die Gefährten ihres Propheten. ¬
(Wenn wir also zu ihnen einen Boten senden, so schreiben
wir in einem Briefe die Namen derjenigen zehn auf, die ich kenne und
die wir verlangen; ihre Namen sind aber: Mokdad ben Amr, Nooman
ben Mundhir, Scherdschil ben, Raab, Naufel ben Rethir, Abderrahman ¬
ben Malek el Äschter el Nachai, Asud ben Rais el Helali, Chalid
ben Dschaafer, Ruahe ben Rais, Haschem ben Harith und Selaman ben
Aamer.“ Vartabek der Armenier fragte lachend: „Bei der Wahrheit
meines Glaubens, meinst du, dass die Araber diese Leute wirklich weggeben, ¬
ohne dafür Geissel von uns zu fordern?“ „Nichts ist kleingläubiger, ¬
sagte Jukinna, als dein Rath, nichts enger als dein Herz, und
nichts schwächer, als deine Standhaftigkeit im Glauben. Wenn sie
Geissel von uns verlangen, so nehmen wir zehn Kinder von den Armen
dieser Stadt, die wir in prächtigen Rleidern von Goldstoff und köstlichem ¬
Schmucke als Kinder unserer Fürsten senden.“ Schahriam endigte
diesen Streit, indem er sagte: „Bei der Wahrheit meines Glaubens und
des heiligen Abendmahls, deine Rede ist vernünftig, wir wollen thun,
was du sagst, und in keiner Sache von deiner Ansicht abweichen.“
Darauf befahl er den Patriciern und Kämmerern, ihre Leute kampffertig
zu halten.
Am andern Morgen ward der Ausfall wirklich unternommen. Abdalla ¬
ben Otban liess seine Gefährten schnell ihre Rüstungen anlegen,
und führte sie aus dem Thor des Grabens, der um das Lager gezogen
war; und sie gingen gegen den Feind wie grimmige Löwen, mit erhabenen ¬
Vorsätzen, fern von aller Lässigkeit, und sie riefen Gott an:
Stehe uns bei, wie du deinem Propheten am Tage el Ahfab 56) beistandest. ¬
Abdalla selbst ordnete sie zur Schlacht, und ermahnte sie,
ihre Reihen durchgehend. „Ihr Männer, sagte er, Gott sei barmherzig
gegen euch, denn er hat euch den Streit für den Glauben geboten, und
Beistand gegen eure Feinde verheissen. Erfüllet dies Gebot, damit ¬
ihr in das Paradies gelangt, welches Himmel und Erde deckt.
Wisset, dass der Höchste die Geduld zum Haupt der Religion machte,
und dass der Gläubigen für ihre Geduld eine herrliche Belohnung von
zweien wartet: entweder schnelle Freude ohne Zögern, oder dauernde
ewige Seligkeit. Geduld ruft euch zum Gehorsam; so streitet ohne Ungeduld; -
zichet gegen den Feind und eilet; folget nicht euren Begierden, ¬
rufet Gott um Hülfe an, und wisset, dass ich den Herrn dieses
Volkes und sein Kreuz angreifen will; folget mir: und wenn Gott mir