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Da lag ich im Strombett des tiefen-Schlummers,
Und der Schlaf verweilte in seiner Wohnung.
An meiner Seite der trefflichste der Gesandten Gottes,
Der edelste, der innig betete, und um Gottes Gnade rang.
Siehe, da erweckte er mich,
Und ermalnte mich mit seiner erhabenen Rede:
du, deren Augen mit dem Röhel des Schlafes überstrichen sind,
Die du die Nähe des Erwachens vergissest.
Erwache von deinem Schlafe,
Mache dich bereit zum Tage des Todes.
Schon sind die Verständigen aufgestanden,
Und wälzen ihre Wangen in der Erde vor dem Thore 43).
So sprach er, und ich weckte das Hausgesinde,
Wir standen auf, er und ich, und beteten für das Volk,
Bis der Blitz der Morgenröthe entflammte,
Und der Glanz des Morgens hervorbrach.
Er sprach: Herbei zum Gebet, zum Flehen um Vergebung,
Suche das Wohlgefallen des Allerhöchsten, des Allverzeihenden.
Und ich gehorchte seinem Verlangen,
Und wir vollbrachten unsern Vorsatz.
Und als er schwieg von seinem Lobpreisen,
Und sein Wohlgeruch duftend sich verbreitete,
Sah ich, dass er athmete in seiner Traurigkeit,
Und mit dem Zeigefinger die Juwelen seiner Zähne schlug.
Da sprach ich zu ihm: O Herr der geschaffenen Wesen,
du bester der Väter und Grossväter,
So schlagen sich die Araber nicht an den Mund,
Äusser in Sorge und Trübsal.
Und er erwiderte mir: O Hemjarin **), ich gedachte des Schicksals ¬
der Abtrünnigen meines Volkes,
Die mich dennoch aufrichtig lieben.
Und ich gedachte des Wortes des Allerhöchsten in seiner deutlichen ¬
Schrift:
Alle Geister und Menschen würden die Hölle nicht anfüllen.
Dann weinte er. Und seine Tochter, die leuchtende Fatime, die prophetische, ¬
sprach zu ihm: O Gesandter Gottes, hat nicht Gott dir sein Wort
herabgesandt
Damit er dir vergebe deine vergangene Schuld
Und was dir von der Sünde blieb?
Und wahrlich, Gott wird dein Auge auf dein Volk heften,