Full text : Wāqidī, Muḥammad Ibn-ʿUmar: Geschichte der Eroberung von Mesopotamien und Armenien

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Mankie,,  ein  Ort,  über  dessen  Lage  sich  gar  nichts  angeben
lässt.  Er  soll  eine  Gränze  der  römischen  Eroberungen  gewesen  sein.
Marbaa,B.Szeria),  nach  Wakedi  ein  Kloster
auf  dem  Wege  von  Karkisia  und  Medschdel.
Mardin,  ,  Marde.  Wakedi's  oder  vielmehr  des  Interpolator’s ¬
  Bericht  über  die  Gründung  von  Mardin  trägt  zu  viele  Unwahrscheinlichkeiten ¬
  in  sich,  und  wird  ohne  Weiteres  dadurch  umgestossen,
dass  Ammianus  Marcellinns  den  Ort  schon  kennt.  Zu  der  von  Ritter
(Erdkunde  Th.  XI.  p.  379  ff.)  gegebenen  Beschreibung  von  Mardin  habe
ich  hier  nichts  weiter  hinzuzufügen,  als  dass  sich  auf  C.  Niebuhr's  Prospekt ¬
  dieser  Stadt  (Reisebeschreibung  Th.  II.  p.  392)  unter  der  Zahl  4
ein  Berg  angegeben  findet,  welcher  S.  394  Kalla  el  Marra  (das  Schloss
Marra)  genannt  wird,  und  offenbar  derselbe  ist,  auf  welchem  nach
Wakedi’s  Erzählung  das  Schloss  der  Maria  (das  er  bald  älä  äle,  bald
ä,  also  eben  so  wie  Niebuhr,  nennt).
Marun,,  der  Berg,  welcher  auch  Fenek  heisst,  s.  oben.
Maskara,    (Deir  el  Sikr)  B.),  ein  Kloster,
welches  nach  Wakedi’s  Erzählung  in  der  Nähe  von  Karkisia  zu  suchen
ist.  Ein  solcher  Ort  findet  sich  noch  heutzutage,  und  zwar  das  auf
Riepert’s  Rarte  nach  Rauwolff  und  Oberst  Chesney  eingetragene  Deir
(Deer)  am  rechten  Euphratufer.  Rauwolff  fand  sogar  in  der  Nähe  einen
Steindamm  im  Flusse,  der,  wie  er  meinte,  von  den  Arabern  angelegt
war,  um  Schiffe  zum  Scheitern  zu  bringen,  wahrscheinlicher  aber  ehemals -
  zum  Stauen  diente,  um  das  Land  zu  bewässern.  Ein  solcher
Damm  heisst  auf  Arabisch  Sikr,,  und  stimmt  daher  alles  mit
Wakedi’s  Bericht  aufs  schönste  überein.
Medina,,  in  Hedschas,  die  zweite  heilige  Stadt  der  Mohammedaner ¬
  und  Residenz  der  ersten  drei  Chalifen  Ebubekr,  Omar  nnd
Osman.
Medschdel,,  ein  Dorf  am  Chabur,  nach  Isztachri  (p.  46)
eine  Station  unterhalb  Ras  el  Ain;  nach  Abulfeda  (Géogr.  p.  274)  ist
es  der  schönste  der  Oerter  am  Chabur.
Melanis,  e,  ein  Hekkarisches  Schloss.  Unter  den  Hekkarischen ¬
  Dörfern  im  Distrikt  Dschulamergi,  deren  Liste  von  Ainsworth
dem  Prof.  Ritter  mitgetheilt  ist,  findet  sich  (Erdkunde  Th.  XI.  p.  599)
das  Dorf  Ralanis,  welches  vermuthlich  dasselbe  ist,  da  sich  de  und
nur  wenig  unterscheiden.
Merdakie,o,  ein  Ort,  dessen  Lage  durchaus  nicht  weiter
angegeben  werden  kann.
            
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