Full text : Wāqidī, Muḥammad Ibn-ʿUmar: Geschichte der Eroberung von Mesopotamien und Armenien

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Auch  dürfte  man  hierin  mit  vieler  Wahrscheinlichkeit  das  Zoba  suchen,
gegen  welches  David  einen  bedeutenden  Krieg  zu  führen  hatte  (2.  Samuel ¬
  VIII.  3.  1.  Chron.  XIX.  3).  In  den  Städten  Betah,  Berothai
(2.  Sam.  VIII.  8),  Thibehath  und  Chun  (1.  Chron.  XIX.  8)  erkennt
man  die  Städte  Batnä  (Serudsch),  Bir  (Syr.  Birtha),  Dahabana  und
Chonais  (Ichnä);  letztere  beiden  Orte  am  Belich.  Zwar  sucht  Michaelis
das  Zoba  der  Bibel  in  Niszibin,  weil  diese  Stadt  von  den  neuern  Syrern
auch  Zoba  oder  Zauba  genannt  werde;  allein  letzteres  dürfte  ein  Irrthum -
  sein,  denn  die  Syrer  nannten  von  jeher  diese  Stadt
übereinstimmend  mit  dem  Nesibis,  Nisibis  der  Rlassiker  und  a
der  Araber.
Derbis,  ,  ein  Hekkarisches  Schloss.  Unter  den  von  Ainsworth ¬
  angegebenen  Dörfern  in  diesem  Gebiete  finde  ich  nur  eins,  welches ¬
  und  noch  dazu  mit  Annahme  eines  doppelten  Schreibfehlers  einigermassen ¬
  demselben  entsprechen  könnte,  nämlich  Saranis,  im  Distrikte
Def  (Ritter,  Erdkunde  Th.  XI.  S.  600)    oder    statt  .
,istnch  Wakedi  ein  Ort  in  derNähe  von  Ras  Ain.
Dhu'l  Karnein,,  ein  Ort  in  Diarbekr,  zwischen  Miafarekin -
  und  dem  See  Van,  dessen  Lage  sich  nicht  weiter  bestimmen  lässt.
Abulfeda  in  der  oben  angeführten  Stelle  nennt  Dhul  Karnein  gleichfalls
unter  den  von  Senki  eroberten  Orten.
Diarbekr,  ,  das  nördliche  Mesopotamien,  dessen  Hauptstadt
Amid  (auch  Diarbekr  genannt)  ist.
,,  d.  h.  Hundepass,  ein  Ort  in  der
Nähe  von  Miafarckin.
Dschaise,  3,  ein  Ort  in  der  Nähe  von  Amid.
Dschalut,  s.  Sufaria.
Dschebel  Dschud,,  ein  Ort  in  der  Nähe  von  Miafarekin. ¬
  Sonst  bezeichnet  Dschudi  das  Gebirge  auf  der  Ostseite  des
Tigris  bei  Dschesire  Beni  Omar,  auf  welchem,  der  Sage  nach,  Noah's
Schiff  sich  niederliess.
Dschebel  Istude,  s,  ein  Hekkarisches  Schloss.
Dschebel  Merd,  ,  nach  Wakedi  ein  Bergschloss  im
Gebiete  des  Fürsten  von  Achlat,  welches  nach  dessen  Tochter  Tarun,
die  es  bewohnte,  auch  Dschebel  Tarun,  (»,  genannt  wurde.  Es  ist
möglich,  dass  in  letzterem  Namen  der  Distrikt  Daron  oder  Taron  steckt,
welches  der  dritte  Canton  der  vierten  armenischen  Provinz  Duruperan
ist;  sie  erstreckt  sich  zu  beiden  Seiten  des  obern  Murad-Flusses,
westwärts  von  Achlat  und  nordwärts  von  Musch;  vgl.  Mos.  Choren.
Geogr.  p.  359.
            
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