Volltext : Wāqidī, Muḥammad Ibn-ʿUmar: Geschichte der Eroberung von Mesopotamien und Armenien

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geworden,  Chaibar  den  Moslemin  zugefallen.  Reiske  macht  hier  einen
Unterschied  zwischen  einer  Staats-  und,  wenn  man  so  sagen  dürfte,
Particulair-Casse.  Ich  glaube,  es  muss  so  erklärt  werden:  an  der  Abgabe -
  eines  Orts,  der  sich  freiwillig  unterworfen,  hatte  die  Armee  keinen
Theil,  und  der  Chef  der  Nation  konnte  sie  ganz  verwenden,  wie  er
wollte  —  das  hiess  damals,  im  Almosen  weggeben.  Wo  aber  Widerstand -
  geleistet  war,  erhielt  er  nur  den  fünften  Theil  der  Beute,  die
Armee  theilte  das  Uebrige.  N.
61)  Der  1.  Ramadhan  des  J.  18  fallt  auf  den  4.  Sept.  639.  Die
Angabe  des  Jahres,  welche  in  A.  fehlt,  habe  ich  aus  B.  aufgenommen.
62)  Der  Herakleischen  Dinare  gedenkt  Makrisi  in  seinem  Werk
über  die  Münzen  der  Araber;  mich  wundert,  dass  Tychsen  sie  nicht  als
von  Heraklius  geprägte  erklärt  hat,  welches  die  einzige  richtige  Erklärung -
  zu  sein  scheint.  —  Eine  Ladung  eines  Lastthiers,  (,  hielt  60
,  ein  Maass,  welches  5½/  Pfund  Gewicht  (Rorn?)  hielt,  also  320
arabische  Pfund.  N.
63)  So  weit  geht  das  von  Ewald  herausgegebene  Stück  des  Wakedi.
64)  Vorher  „Klosterwiese“,  während  B.  schon  dort  „Vogelwiese“  hat.
65)  j.  So  wird  freilich  Trapezunt  nicht  bei  den  spätern
Geographen  geschrieben:  indessen  ist  doch  wahrscheinlich  diese  Stadt
gemeint.  Von  einem  Arsius  oder  Dschares  von  der  kaiserlichen  Familie
findet  sich  freilich  bei  den  Griechen  keine  Spur.  Sonst  ist  es  richtig,
dass  Mardin  ausserhalb  der  damaligen  Gränzen  des  Römischen  Reichs
lag,  und  es  konnte  dort  sehr  wohl  ein  Pyreum  sein.  N.
6  6)  Auf  dem  Prospect  der  Stadt  Mardin  in  C.  Niebuhr’s  Reisebeschreibung, -
  Th.  II.  S.  392  (welcher  auch  dem  gegenwärtigen  Werke  als
Titelvignette  dient)  findet  man  unter  der  Zahl  4  einen  Berg  bezeichnet,
der  S.  394  Kalla  el  Marra  (das  Schloss  Marra)  genannt  wird,  und
nach  der  von  Wakedi  angegeben  Lage  höchst  wahrscheinlich  derjenige
ist,  auf  welchem  das  Schloss  der  Maria  stand.
67)  Freilich  ist  es  nicht  wahrscheinlich,  dass  Chalid  eben  diese
Verse  sagte:  aber  es  war  in  der  Sitte  der  Arabischen  Helden,  sich  dem
Feinde  zu  nennen,  und  zwar  in  Versen.  N
68)  Martemius  wird  an  ein  Paar  Stellen  Beitemius    geschrieben, ¬
  und  wie  ich  jetzt  glaube,  richtiger.  Dass  er  Schahriam’s
Schwiegersohn  gewesen,  streitet  mit  der  vorhergehenden  Stelle,  wo  von
diesem  gesagt  wird,  er  sei  kinderlos  gewesen.  N.
69)  Diese  Roransstelle  konnte  ich  nicht  auffinden.
70)  Vorher  ist  erzählt  worden,  sie  habe  sie  bei  Dunisi  angetroffen,
welches  auch  mit  der  Richtung  des  Weges  von  Mardin  nach  Bas  Ain
            
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