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Auch mit den übrigen Schlössern, als Ferah, Serfal, Bahwa, Ester und
Ral, schloss Ijadh einen sechsmonatlichen Waffenstillstand ab.
Nun schrieb Ijadh an den Fürsten der Gläubigen, Omar ben Chattab, ¬
folgenden Brief: „Im Namen Gottes des Allbarmherzigen. An den
Fürsten der Gläubigen, Omar ben Chattab, von Ijadh hen Ganem, dem
Beschlshaber des moslimischen Heeres in Rebia und Diarbekr. Friede
sei mit dir, und die Barmberzigkeit und der Segen Gottes. Ich lobe
Gott, äusser welchem kein anderer ist, und bete für seinen Propheten
Mohammed, über dem Heil und Friede sei. Er hat dem Islam mit seiner ¬
Hülfe beigestanden, und die Abgötterei durch den Sieg vernichtet.
Gottes ist die Kraft zu belehren, zu begnadigen, zu siegen, zu erobern,
zu vertheidigen und abzuwehren, die Grossen zurück zu treiben, und
Beute zu nehmen; die Hoffnungen sind vermehrt, die Gemüther erfreut,
die Herzen fröhlich gemacht; nach den Beschwerden ist Erleichterung
gekommen, und nach dem Unglück Glück; Gott hat die Vernichtung
des Bösen und der Wohnungen der Frevler erleichtert. Ich zog gegen
die Feinde aus, um ihnen Verderben zu bringen, und machte ihnen den
Weg enge; sie wurden mit ihren Fesseln gebunden und in ihre Schlingen ¬
verstrickt; auf der Erde fanden sie kein Asyl, und zum Himmel
konnten sie sich nicht erheben; das Verderben überwältigte sie, und
sie begannen zu wanken, und die Strafe übereilte sie, und die Züchtigung ¬
erreichte sie Sie waren treulos und lügenhaft; dann aber schickten ¬
sie Boten, und zeigten Rückkehr von der Sünde und Uebertritt zum
Islam, und Reue von Unrecht und Gewaltthat; wir befestigten sie darin,
nachdem das Verderben sie ereilt hatte. Einige von ihnen haben den
Islam angenommen, und folgen dessen Gesetzen; andere haben sich
unter Schutz gestellt. Gott aber hat unsere Fahnen entfaltet, und unsern
Glauben verherrlicht, und unsere Feinde bezwungen, und unsere Schwerter ¬
geschärft, und unsere Rede erhöht, und unser Gesetz offenbar gemacht. ¬
Gott hat ihre Rache vernichtet, und ihren Sieg zerstört, und
ihre Mauern niedergerissen, und ihre Anbetung der Todten gehemmt,
und das Land ist ihre Strafe. Gepriesen sei der einige Gott; der Segen
Gottes sei über unserm Herrn, Mohammed dem ungelehrten Propheten,
und seiner Familie. Gruss dir und allen Gläubigen, und die Barmherzigkeit ¬
und der Segen Gottes.“ Darauf versiegelte er den Brief, und
schickte ihn nebst dem fünften Theil der Beute von Diarbekr und Armenien ¬
durch Scherdschil ben Hasane, den Schreiber der Offenbarungen
des Gesandten Gottes, nach Medina, und gab ihm hundert Reiter zur
Begleitung.