Contents : Wāqidī, Muḥammad Ibn-ʿUmar: Geschichte der Eroberung von Mesopotamien und Armenien

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den,  der  ihr  entsagt;  eine  Welt  des  Gewinns  für  den,  der  sich  in  ihr
versorgt;  eine  Welt  der  Rettung,  wer  in  ihr  zur  Einsicht  gekommen
ist;  die  Welt  ist  das  Reitthier  Gottes,  113)  die  Anbetungsstätte  seiner
Engel,  die  Mesdschid  der  Erhörten,  die  Messe  der  Frommen;  wer  zu
dem  gewinnreichen  Handel  herbeieilt,  und  von  Gott  seine  Seele  erkauft,
der  gewinnt  und  erwirbt  das  Paradies.  Gott  sei  mit  seiner  Barmherzigkeit ¬
  mit  uns;  wer  von  euch  in  dieser  Welt  der  Leute  Gewinn  ziehen
will  für  den  Tag  des  Gerichtes,  der  eile  zu  diesem  gewinnreichen  Handel; ¬
  er  scheue  nicht  die  Länge  der  Erwartung,  und  mache  die  zeitlichen
Geschäfte  kurz  ab.  Ich  habe  von  Gott  meine  Seele  erkauft.“  Zum
Schluss  las  er  ihnen  aus  dem  Koran  vor:  „Wahrlich,  Gott  hat  die  Seelen ¬
  und  Güter  der  Gläubigen  erkauft,  denn  ihrer  ist  das  Paradies;  wer
kaufen  will,  der  eile,  und  fürchte  sich  nicht.  Wir  haben  die  Verheissung, ¬
  dass  der  Tag  der  Auferstehung  ein  von  Wolken  beschatteter
Teich  ist.  Folget  dem  reinen  Wege,  betretet  ihn,  zum  Zeugniss  der
Wahrheit;  stehet  auf  unter  dem  Segen  und  Beistand  Gottes!“  114)
Darauf  wählte  er  unter  seinen  Soldaten  hundert  Mann,  und  sagte  zu
ihnen:  „Sorget  für  eure  Seelen.“
Chalid  ritt  dann  zu  Ijadh,  um  ihm  sein  Vorhaben  anzuzeigen,  und
sagte  zu  ihm:  „Mache  dich  bereit;  wenn  du  das  Tekbir  hörst,  so  eile
zu  den  Thoren,  unterstütze  uns,  und  Gott  thue,  was  ihm  wohlgefällt,
und  füge,  was  er  beschlossen  hat.“  Ijadh  empfahl  ihn  dem  Segen  und
Beistande  Gottes,  und  entliess  ihn.  Chalid  kehrte  darauf  zu  seinen
Leuten  zurück,  die  sich  bereits  gerüstet  hatten,  und  so  gingen  sie  zu
Fusse,  er  an  ihrer  Spitze,  unter  dem  Schutze  der  Finsterniss  an  ihr
Vorhaben.  Gott  hatte  dem  Sultan  des  Schlafes  befohlen,  dass  er  sich
derer  bemächtigte,  die  auf  den  Mauern  waren,  denn  Gott  hatte  beschlossen, ¬
  sein  Werk  auszuführen,  und  so  wie  er  beschlossen  hatte,  so
geschah  es.  —  Zuerst  kroch  Chalid  in  die  Oeffnung  hinein;  ihm  folgten
Amer  ben  Ahusz,  Hodheifa  ben  Thabet,  Amran  ben  Beschir,  Selame
ben  Jasub,  Madsched  ben  Toleiha,  Salem  ben  Addi,  Eflah  ben  Saade,
Tuk  ben  Sarie,  Maan  ben  Abdalla,  Dial  ben  Meisere,  Ataf  ben  Mokalled, ¬
  Naszr  ben  Hasem,  Ramil  ben  Serake,  Osame  ben  Aamer,  Schebib
ben  Rebia,  Hamid  ben  Meisere,  Mothanna  ben  Tarik,  Nooman  ben
Eschaath,  Ataf  ben  Asid,  Sinan  ben  Mokdam,  Rebia  ben  Hischam,
Chalef  ben  Madsched,  Mosaib  ben  Choweilid,  Fiadh  ben  Jaser,  Chorgam
ben  Asud,  Arfedsche  ben  Masen,  und  die  übrigen  bis  auf  zwanzig,
welche  nicht  hineinkriechen  konnten,  und  daher  zurückkehren  mussten,
voller  Rummer,  dass  sie  nicht  Theil  nehmen  konnten.  Auf  diese  Weise
gelangten  achtzig  in  die  Stadt;  sie  hatten  keine  andere  Waffen  mitge¬
            
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