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weisen Arsalus und seiner Angehörigen sandte Jjadh seinen Vetter
Dscherah ben Salame mit zehn Männer seiner Familie. Und das Schwert
wüthete in der Stadt ohne Unterlass den ganzen übrigen Tag, bis zum
Abend. Da, als der Sieg entschieden war, flehte das Volk um Gnade,
und Jjadh befahl, das Blutvergiessen zu endigen.
Ruim ben Radem der Jaschkerite erzählt nach Sinan ben Auf, und
Serake ben Soheir, nach Choseime ben Aamer: die Schlacht von Murdsch
Raaban war am dritten Tage des Monats Szefer im 17. Jahre der Hedschra
(23. Febr. 638), und die Einnahme von Rasain am dritten Tage des
Rebi el ewwel in demselben Jahre (24. März 638) 99).
Und die Gefährten verliessen die Kirche, nachdem sie Martemius
und alle mit ihm dort erschlagen hatten; Chalid und seine Gefährten,
Abdalla Jukinna und seine Vettern, Said ben Seid, Amr ben Madi Karb,
der Vater des Grauns und seine Leute, Aaszem ben Ruahe: alle kamen
zu Jjadh und begrüssten ihn. Und er freute sich ihrer Errettung, und
hiess sie willkommen, und ehrte sie, pries Jukinna und die Seinigen,
lobte Said ben Seid, und wünschte Aaszem Glück zu seiner Bekehrung,
und betete für ihn. Auch Ebu’l Haul Dames kam, und meldete Jjadh
von der Verstärkung, die er ihm aus Syrien zuführte, und wie er mit den
übrigen sich in Rasain eingelistet. Und Jjadh lobte ihn, und freute sich.
Hierauf liess Jjadh alle Schätze und Rostbarkeiten, die Gott den
Moslemin an Beute zu Rasain verliehen hatte, sammeln, und nachdem
er das Fünftheil für den Staatsschatz abgesondert hatte, theilte er das
übrige unter die Moslemin, und ein Reuter empfing zwanzigtausend, und
wer zu Fuss diente, zehntausend (Dirhem) 100)
Und viele von denen, die vom Schwert errettet waren, bekannten
sich zum Islam. — Der weise Arsalus mit allen seinen Schülern begab
sich gleichfalls zu Jjadh, ihn zu begrüssen, und dieser lobte ihn und
ehrte ihn sehr. Und als Arsalus die Freundlichkeit und Urbanität des
Emir sah, bekannte er sich zum Islam, und mit ihm alle seine Schüler.
Und Rasain was die einzige Stadt in Rebia, die mit dem Schwert
erobert ward.
Indem Jjadh das Fünftheil der Schatzkammer übersenden wollte,
verfasste er folgenden Brief an den Fürsten der Gläubigen, Omar: „Im
Namen Gottes, des Allbarmherzigen. Von Jjadh ben Ganem an den
Fürsten der Gläubigen, Omar, Gruss. Ich preise Gott, äusser dem kein
anderer ist, und flehe um Segen für seinen Propheten. Der Höchste
(er sei dafür gepriesen!) eroberte durch unsere Hand, was schwer war,
und war uns Hülfe und Beistand. Nach der Schlacht fehlte nicht viel
daran, dass ihr Feuer die Edlen verbrannte, und das Blutvergiessen ihre