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b) die Creirung von Stipendien für Söhne mittelloser Beamten zum
leichteren Besuche höherer Bildungsanstalten in Wien, wie in den Provinzialhauptstädten: ¬
c) die Eröffnung von fachlichen Vorbereitungscursen für die
verschiedenen Gattungen der Beamten.
Der Unterrichtsfond weist Ende 1889 ein Vermögen
von
130.023 fl. 49 kr.
aus, wozu
a) der allgemeine Fond durch jährliche Zuweisung von
25 Procent seiner Zinsen.
30.723 „ 74 die „
Lebensversicherungsabtheilung aus ihren Gebarungsüberschüssen -
in den Jahren 1881—1887
70.000 .
65.000 fl., im Jahre 1889 5000 fl. zusammen . .
nach den diesfälligen Generalversammlungsbeschlüssen, ¬
die Mitgliedergruppen des Vereines zusammen. 14.847 „ 59 endlich „
d) die oberwähnten Sammlungen und andere Zuflüsse . 14.452 " 16 beigetragen „
haben.
Unter den Mitgliedergruppen, welche höhere Beiträge widmeten,
sind das Erste Wiener Consortium (dessen Widmungen als eine
specielle Stiftung des Consortiums zu betrachten sind), das Consortium
„Gegenseitigkeit“ in Wien (welches durch seine Beiträge die Bildung -
eines Fondes für ein Stipendium zum Besuche einer gewerblichen
Fachschule anstrebt), die Consortien „Alsergrund“, „Landstraße“
„Wieden“, und „Union“ in Wien, die auswärtigen Consortien Graz und
Pest (Präses Kanoviès), unter den einen jährlichen Beitrag Leistenden,
außer den meisten der vorgenannten, die Localausschüsse in Fiume, Kronstadt, -
Pancsova und Pilsen zu erwähnen.
Da die Erreichung der oben sub a) und c) angeführten Ziele mit Rücksicht -
auf den Vermögensstand des Unterrichtsfondes noch nicht möglich ist,
so beschloss die Vereinsleitung, vorläufig die Zinsen des Unterrichtsfondes
ausschließlich zur Verleihung von Unterrichts- und Lehrmittelbeiträgen -
zu verwenden.
2. Unterrichts- und Lehrmittelbeiträge. Stipendien. Freiplätze.
Die Entwicklung des Unterrichtsfondes und die seit dem Jahre 1869
aus demselben bewilligten Unterrichts- und Lehrmittelbeiträge sind aus
nachstehender Tabelle ersichtlich:
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