Das X. Capitel. §. 29.
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als (a) hieoben angezogene Bayerische Scribenten -
von dessen Heimfälligkeit an die Herzone zu
Bayern nicht ein Wort vermeldet: (b) Von
einem hierüber ertheilt=Herzoglich=Bayerischen
Lehen=Documento nichts bekannt ist: (c) Juxta
dicta die Grafen sowohl, als die Herzoge in
alteren Zeiten blosse Kayserliche und Köͤnigliche
Bediente gewesen, und diese, wie jene, von
Kayseren und Königen willkürlich gesetzet worden:
(d) Gebhardus, der letztere Graf von Hirschberg -
das Jus de non evocando nicht bey denen
Herzogen zu Bayern, sondern bey dem Kayser
Alberto, und zwar auf dem zu Nuͤrnberg gehaltenen -
Reichs=Tag An. 1304. nachgesucht, und
erhalten
Geschicht= und Acten=mässiger Unterricht
von dem Kayserl. Land=Gericht Hirschberg.
§. 2. & int. Diplom. lit. A.
(e) Die Herzoge zu Bayern, wann das
Land=Gericht Hirschberg ein niederes, oder
Lands=Herrliches, und kein höheres, oder Kayserliches -
Land=Gericht gewesen wäre, sicherlich
dem Gebhardo, Grafen von Hirschberg, nicht
nachgesehen haben wurden, solches durch das
impetrirte Jus de non evocando, zu ihrem offenbaren -
Præjudiz, in ein Kayserliches=Land=Gericht -
gleichsam transformiren, und umgiessen zu
lassen, immassen der Author gedachten Unterrichts -
in erst angezohenen Paragrapho der auserordentlichen -
Meinung seyn will: daß erst per impetratum -
Jus de non evocando der Grund zu
der Eigenschafft eines Kayserlichen gefreyten Land¬Gericht -
Max-Planck-Institut für
DF
europäische Rechtsgeschichte