sendern bey der ersten Schwingungsart Fig. 22. ist ein Schwingungsknoten ungefähr in der
Entfernung des dritten Theils von dem freyen Ende; bey der 2ten Fig. 23. sind zwey vorhanden, =
von welchen der äußerste sich ungefähr in der Entfernung des 5ten Theils von dem freyen
Ende, und der andere sich mitten zwischen diesem Schwingungsknoten, und dem aufgestemmten =
Ende befindet, u. s. f. Zu Hervorbringung dieser Bewegungsarten halte man den Stab
an einer Stelle, wo ein Schwingungsknoten seyn muß, zwischen 2 Fingern, stemme das eine
Ende nicht allzustark auf den Tisch, oder auf einen Resonanzboden, oder auf irgend einen
andern festen Körper, und streiche einen schwingenden Theil mit dem Violinbogen; wenn man
den Schwingungsknoten hält, welcher dem freyen Ende der nächste ist, so kann man auch an
diesem Ende streichen. Die Foige von Tönen kommt mit den Quadraten der Zahlen 5, 9,
13, 17 u. s. w. überein; der tiefste Ton in dem vorigen Falle verhält sich zu dem tiefsten Tone
in gegenwärtigem Falle, wie 144 zu 625, es würde also ebenderselbe Stab, dessen tiefster
Ton in dem vorigen Falle das Contra C gewesen wäre, bey dieser Art der Behandlung folgende =
Progression von Tönen geben können.
Zahl der Schwingungsknoten:
b4
k
Töne:
de
Zahlen, mit deren Quadraten
die Töne übereinkommen:
13
21
17.
25 u. s. w.
82.
In dem dricen Falle, wo beyde Enden des Stabes frey sind, schwingt
dieser so, daß bey der einfachsten Bewegungsart Fig. 24. zwey Schwingungsknöten, bey der
folgenden Fig. 25. drey, bey der nächstfolgenden 4 u. s. w. vorhanden sind. Der tiefste Ton
in dem ersten Falle, wo ein Ende ganz fest ist, verhält sich zu dem tiefsten Tone in diesem
Falle, wie 4 zu 25, und der tieffte Ton in dem zweyten Falle, wo ein Ende angestemme ist,
verhält sich zu diesem, wie 25 zu 36. Die Töne ebendesselben Stabes, der bey den vorher
erwähnten Behandlungsarten die schon angegebenen Töne giebt, stehen in dem gegenwärtigen
Falle ungefähr in folgenden Verhältuissen:
N