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Achtzehnter Rechtsfall.
von Cramer in Wetzlarischen Nebenstunden, Th. VII.
num VI. §. 17.
Hartleben Medit. ad Pandect. Vol. I. Part. I.
Spec. VI.
und das Argument a vicinia eine Anwendung in den
Fällen nicht finden kann, wenn die nachbarliche Landesherren ¬
in ihren neueren Verordnungen und Gesetzen
etwas vorgeschrieben haben, das den sonst angenommenen
gemeinen Rechten entgegen ist, weil dieselbigen legem
correctoriam enthalten, die überhaupt keine ausgedehnte ¬
Erklärung leidet , |
Wernher Tom. III. Part. II. Obs. 383.
sondern dazu eigentlich erfordert wird, daß der betreffende =
zweifelhafte Fall weder in der natürlichen Billigkeit, =
noch in den gemein beschriebenen Rechten entschieden ¬
sey
JCti Marburg. vol. I. Consil. XXVI. n. 157.
Mevius Consil. LXV. n. 123.
Harpprecht Vol. nov. cons. 34. n. 46.
zugeschweigen die bloße consuetudo vel lex viciniaë
niemalen hinlänglich ist, weil ad consuetudinem juri
communi contrariam introducendam actus speciales ¬
in loco et casu, in quo versamur, celebrati
erfordert werden,
Wernher Tom. I. Part. V. Obs. CXXXVIII.
Hymmen, Beyträge zur jurist. Litteratur in den
Preußischen Staaten, Sammlung III. Seite 83.
und dann nach gemeinen Rechten alle persönliche aus
Verträgen und Contracten entspringende Klagen erst
nach Ablauf einer Zeit von 30 Jahren verjährt werden,
L. 3. L. 4. C. de praescript. 30 vel 40 annor. L.
un. f. de condict. ex lege. L. 1. §. 1. C. de
annal. except. Rave de praescript. §. CXXVII.
Pütter in auserlesenen Rechtsfällen, Band III. decis. ¬
CCLXXII. n. 86.
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