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Handwerke Gegenstand desselben seyn könnten, und die Fabriks=Maschinen, ¬
denen man in der neuern Zeit, durch Ersparung ¬
der Handarbeit, den großen Flor vieler der wichtigsten ¬
Industriezweige verdankt, ganz ausgeschlossen blieben.
Dieß ist aber keinesweges der Fall. Zur Erklärung der Maschinen ¬
dienen entweder die im Modellencabinete, welches
sich auf diese Art an die Werkzeugsammlung anschließt, und
gleichsam die Fortsetzung derselben bildet, vorhandenen Modelle,
oder auch Zeichnungen, welche in jedem Falle zur populären
Darstellung des technischen Maschinenwesens um so mehr hinreichen, ¬
als die mathematische Construction derselben, Gegenstand ¬
einer eignen Lehrkanzel, nähmlich der Maschinenlehre ist.
Den vorstehenden Erörterungen über den Zweck und die
Beschaffenheit der Sammlung selbst, muß ich jetzt noch einige
beyfügen, welche die nachfolgende Beschreibung unmittelbar
betreffen.
Obwohl die Werkzeugsammlung ohne Ausnahme nur
ganz vollkommen gearbeitete, in irgend einer Beziehung lehrreiche, ¬
oder für das Fach, dem ich vorstehe, unentbehrliche
Stücke enthält, und diese in einem Zustande, daß mit jedem
sogleich wirklich gearbeitet werden könnte: so wird man doch
in der folgenden Beschreibung eine Aufzählung aller einzelnen ¬
Stücke nicht erwarten, ja man würde sie sogar gewiß
kaum entschuldigen. Es sind im Gegentheile nur die allgemein ¬
interessanten vorzugsweise ausgehoben worden, solche,
die bisher wenig bekannt, allgemeine Aufmerksamkeit verdienen, ¬
oder bey welchen sich wichtige praktische Bemerkungen
machen ließen. Nur dann finden sich auch gemeine Werkzeuge
beschrieben, wenn ihre Untersuchung in den eben genannten
Beziehungen unerläßlich, und zur gründlichen Beurtheilung
der wichtigeren Werkzeuge nöthig war.
Eben so sind, mit sehr weniger Ausnahme, alle jene
weggelassen, die bereits in Druckschriften beschrieben und abgebildet, ¬
zwar der Vollständigkeit wegen, in der Sammlung
selbst nicht fehlen durften, hier aber, wo es vorzüglich auf