De legatis et fideicommissis.
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cia, alter ex undecim unciis, et iis fundus legatus ¬
sit, unciarium heredem undecim partes
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in fundo habiturum, coheredem unciam
Nach diesen Stellen haben also Florentinus
und Ulpianus, und mit ihnen ohne Zweifel noch Andere, ¬
bezüglich des Prälegates per vindicationem die
38) Verschiedene Vulgathandschriften haben statt unciarium
heredem die Lesart unciarum heredem (Th. Mommsen ¬
ad h. 1. vol. II. pag. 8.), die auch schon in der
Glosse berücksichtigt wird. Darnach würde das Resultat ¬
gerade das umgekehrte sein. Und das ist klar
angenommen in den Basiliken XLIV. 1. cap. 33. nach
Heimbach's Uebersetzung (tom. IV. pag. 333.):
nam et si duobus heredibus institutis, uno ex undecim ¬
unciis, altero ex uncia, res legata sit, unciarum ¬
undecim heredem uncias undecim habebit legati, ¬
alter autem unciam, (genauer: unam, nach dem
griechischen Text &, d. i. ulæv). Mit Rücksicht darauf
hat denn Löwenclau vorgeschlagen, in L. 34. §. 12.
cit. zu lesen: unciarum heredem undecim undecim partes
habiturum. Joann. Leunclavii notat. II. §.67. (in
Otto's thesaur. III. col. 1519.). Allein daß die
Lesart unciarum und die Paraphrase der Basiliken
nur aus Mißverständniß hervorgegangen und die florentinische ¬
Lesart die richtige sei, ist von den Meisten
längst anerkannt, vgl. z. B. Duaren. ad h. l. Cuiac.
ad L. 17. D. de legat. I. Nieto de praelegat.
cap. I. §. 10., und mit Zuversicht konnte Vangerow ¬
a. a. O. S. 263. Anm. 6. sagen: die Lesart
unciarum werde „wohl h. z. T. keinen Vertheidiger
mehr finden." In der Gebauerischen Ausgabe hat
sich dieselbe gewiß nur durch Versehen eingeschlichen.
Schulting - Smallenburg ad h. l. tom. V.
pag. 200. Das „Inde dicitur" wäre darnach ganz
unverständlich.