innere Form der Testamente. Ueberhaupt.
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Aber daß man die Ausnahme fuͤr guͤltig erkannte, war
eher der Unterstuͤtzung vom Ansehen eines bewaͤhrten Juristen ¬
bedaͤrftig. Man sahe also diese Ausnahme als ein
dem Erben auferlegtes Legat an. L. 86. de Leg. 2. Langebeck -
Annotatt cap. 5. bey Otto Thesaur. Tom. 1.
p. 559. cf. Majans. ad 30 ICtos P. 2. p. 104.
§ 253. Wie, wenn der Erblasser keine Theilung
gemacht hat, die Gesetze selbst die Theilung machen,
lehrt L. 9. §. 12. de hered. instit. Heredes, juris succel
sores sunt, et, si plures instituantur, dividi inter eos a testatore ¬
jus oportet. Quodsi non fiat, omnes aequaliter
heredes sunt.
§. 254. Diese gesezliche Theilung bleibt, wenn der
Testierer zwar von Theilen geredet, aber ihre Große nicht
bestimmt hat. L. 14. de hered. instit. Si quis heredes
ita instituit: Titius ex parte prima, Sejus ex parte secunda, ¬
Maevius ex parte tertia, Sulpicius ex parte
quarta, beredet sunto: aequae partes hereditatis ad institutos ¬
pertinebunt: quia testator, appellatione numeri,
scripturae magis ordinem, quam modum partibus imposuisse ¬
videtur. Der Grund, warum die in der Stelle
vorkommende Anmerkung gemacht worden, ist, well
man etwa auch pars quarta, tertia u. s. w. von einer
Große des Theils verstehen konnte. Die Bedeutung ist
aber hier der Absicht des Erblassers zuwider.
§. 255. Wie die durch Absatz der Rede oder dem
Collectivnamen verbundenen Personen zusammen Eine
Portion bekommen, wenn nicht der Erblasser einen Wink
zum Gegentheil gegeben, ist zu ersehen, aus L. 13. pr.
de hered. instit. Interdum haec adjectio: Aeque beredes ¬
sunto testatoris voluntatem exprimit. Viputa Primut ¬
et fratris mei filii aeque beredes sunto. Nam haeg
ad e
)