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C. Borchling und H. Walsmann,
ore rickdotn wißmaken, wo woil
up dat mael or penninck gantz
weinich was, so se dat in landt
und erven daglicks uthgeven. Iam
imputetur sibi ipsis, quod non ex-
presserunt quae de iure necessario
exprimi debuissent. Ista est con-
fessio mera iuditialis in libello
vel positionibus producta, ergo
probat 1. cum precum, per glossam
in verbo .tuarum' et doctores, C.
de liberali causa1) et Baldus in
additione speculi de confessione.
Tollit deinde iuris praesumptio-
nem inductam favore confitentis
Baldus in 1. in contractibus 4. 9
de nup. pe.1), et talis confessio
probat quoad condemnationem etc.
Eodem modo confitetur pecu-
niam fuisse ab eo numeratam
sculptam habens formam: cum
iam pecunia signata semper (Bi.
148 d) habetur ut expendatur (ff.
1.1 de contrahenda emptione)*),
ideo habetur tamquam venalis, et
id quod est venale4) legato uni-
versali non cedit, ut 1. pediculis
§ item cum quereretur ff. de auro
et argento legato.*) Haec Bartolus.
Quare ea sola videntur esse in
fundo, quae ibi sunt ut*) perpetuo
sint, et non ut expendantur (Bar-
tolus de 3® 1. quesitum § predia.7)
Mit dussen und alto vole meher
reden, hir tho langk vallende, is
bewislich und rechtformlich, dat
de lantrechter ovel heft gesenten-
tiert und van den klegers woll sy
appelliert. So ock doctor Haio
mitten huese dat gelt dat dar in
is alstedes heft willen winnen, soe
is oick recht*), dat he edder syne
nicht angeben wollten, obwohl ihr
Barvermögen damals ganz gering
war, wie sie es täglich für Land
und Grundstöcke ausgaben. Es
muß ihnen selbst zugerechnet wer-
den, daß sie nicht ausdrttckten,.
was sie von Rechts wegen not-
wendig hätten ausdröcken müssen.
Das in der Klagschrift oder den
Behauptungen abgegebene Ge-
ständnis ist nur eine confessio in
iudicio, so beweist die Glosse zu
tuarum und die Notizen der Dok-
toren zu 1. 9 C. 7, 16 und Baldus
(additio zum Speculum). Die Rechts-
vermutung, die zugunsten des Ge-
stehenden aufgestellt ist, hebt Bal-
dus auf und solch ein Geständnis
beweist zur Verurteilung.
In gleicher Weise bekennt er,
er habe gemünztes Geld zur Zah-
lung benutzt. Da gemünztes Geld
doch stets den Zweck hat, ausge-
geben zu werden, so wird es des-
halb als venalis (feil) angesehen,
und dann ist es solches, welches dem
allgemeinen Legat nicht unterliegt;
so auch Bartolus: nur das ist im
Grundstück, was dort ist, um dau-
ernd dort zu bleiben und nicht um
ausgegeben zu werden.
Mit diesen und allzuviel wei-
teren Gründen, die hier zu weit
führen, läßt sich beweisen und ist
rechtsgemäß, daß der Landrichter
schlecht geurteilt hat und die
Kläger mit Recht appelliert haben.
Wie nun Dr. Haio mit dem Hause
das Geld, das darin ist, immer hat
gewinnen wollen, also muß auch er
*) 1. 9 C. 7,16. — *) 1. 14 C. 4, 30; lies also oben 4,30 de non
numerata pecunia. — *) 1.1 D. 18,1. — 4) venenale. — *) 1. 32 g 4
D. 34,2. — •) et. — 7) 1.78 g 2 D. 32. — *) ergänzt.