Volltext : Reinhold, Johann Christoph Leopold: Geschichte des Galvanismus

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Muthmasung  geäußert,  daß  wohl  ähnliche  Vorrichtungen
sich  zwischen  den  Krystallagen  gewißer  Mineralien  finden,
und  hierdurch  die  elektrischen  Eigenschaften  derselben  begründen =
  könnten."
„Obgleich  Volta  die  zum  Erweise  dieser  Aufeinanderfolge =
  der  Metalle  nöthigen  Versuche  in  Gegenwart  der  Commißarien =
  des  Jnstitutes  nicht  wiederholt  hat,  so  waren  doch
schon  andere  Physiker,  vorzüglich  Lehot,  und  einige  Commissarien =
  durch  eigene  Erfahrung  von  der  Wahrheit  derselben
überzeugt*).“
„Wir  verdanken  dagegen  Volta  allein  das  Auffinden
eines  noch  intereßanteren  Phänomenes:  daß  nämlich  in  jeder
beliebigen  Reihe  mehrerer  heterogener,  ohne  dazwischengelegte
feuchte  Leiter,  über  einander  geschichteter  Metalle,  die  Summe
aller  einzelnen  Aktionen  derjenigen  gleiche,  welche  aus  dem  alleinigen =
  unmittelbaren  Contakte  der  beyden  Endglieder  dieser
**
Reihe  resultirer).
„Versuch  8.  Nicht  alle  Flüßigkeiten  besitzen  ein
gleiches  Leitungsvermögen,  die  Auflösungen  von  Salzen  über*) =
  Ueber  diese  relative  Wirksamkeit  der  Metalle,  Erze,  Kiese,
Kohlen,  hatten  so,  wie  über  das  verschiedene  Leitungsvermögen ¬
  der  feuchten  Leiter  in  der  einfachen  galvanischen  Kette  die
so  schönen  Versuche  eines  Pfaff's,  Humboldt's,  Ritter's  u.  m.
a.  schon  längst  in  Deutschland  entschieden.  Für  die  Säule
stellte  sie  Gilbert  (dess.  Annal.  Bd  7.  S.  172.  folg.),  Haldane
(ebendas.  S.  202.  folg.),  Einhof  (ebendas.  Bd.  8.  S.  316.
folg.)  Marechaux  (ebendas.  Bd  10.  S.  378.)  Brugnatelli
(lourn.  de  Chim.  p.  v.  Mons  T.  I.  Nr.  1.  p.  103.)  u.  m.  a.
Rd.
an.
**)  Ich  habe  hier  mehreres  aus  dem  Originale  weggelassen,  weil
es  wörtlich  enthält,  was  oben  S.  164.  folg.  sich  findet.  Rd.
            
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