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scher Commentar mif, zum Theil schätzbare», Bemerknu-
gen und Vergleichungen mit den Münsicrschen, Pader-
born sch en und Ravensbergischcn Rechten beigefügt.
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Das Delbrücker Landrecht ist in der Anlage, in An-
sehung der allgemeiner interessanten Gegenstände wört-
lich, und nur in den minder erheblichen, besonders nach
dem Gegenstände von blos localem Interesse, dein we-
sentlichen Inhalte nach abgcdrnckt.
Das Delbrücker Landrecht.
Cap. 1. Bon den Land Oelbrückschen
Rechten insgemein, als nemlich von den Land-
urteln, Civil- und Criminaljurisdictiou,
Participation von den Brüchtfallen, von
der Gilde, Sterbcfallen, Huldigung und
von Beschaffenheit dortigen Eigenthums.
§. l. Das Land Delbrück hat vor anderen Oertern ab
ein merkwürdiges Privilegium hergebracht, daß dessen
in 20 ehr-ehelich und frommen Männern bestehender
Rath, jeder mit dem so beuahmseten Rathspieß oder
Lantze versehen, sammt übrigen Landes-Eingeseffenen vor
dem sogenannten Hagedorn nnterm blaue» Himmel zu-
sahmentreten und auf deren rechtsbedürstigen Partheyen
Begehren auf die schriftlich verfaßten Ländrechtsfragen
öffentliche Urteln spreche», welche Aussprüche Land-Ur-
tein genannt und nach denenselben auf abgestattete Re-
lation der Hausgenossen, Richters und Knechtes dem
Protocollo einverleibet pro leae pragmatica et resp.
pro judicato gehalten werde». §. 2. Bey diesen Land-
rechtsfragen wird der Nähme der anfragenden Partbey
nicht entdeckt und daher auch das Landurthcl ohne Ab-