Hitzig, Annalen der deutschen
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tät und zum Theil als unwahre Behauptung bey practischen -
Schriftstellern kennen gelernt haben, dals nämlich -
das freiwillige Erbieten einer Person, den zum Tode -
Verurtheilten zu heirathen, diesem das Leben retten -
könne, worauf begreiflicher Weise nicht Rücksicht
genommen werden konnte, Besondere Auszeichnung
verdienen, nach Inhalt und der Darstellung, die beiden
dänischen Mittheilungen: Der Mörder Claus Dau
von Hrn. Carl v. Schirach (S. 127 ff.), und J. G.
Heller, Brandstifter aus Brodneid — von Herrn J. F.
Burmester, Diaconus und Garnisonprediger zu Ratzeburg -
(S. 140 ff. und zehntes Heft S. 282 ff.). Wir
haben andere Veranlassungen benuzt, um einige Ansichten -
über die Behandlung der Sträflinge in sittlichreligiöser -
Hinsicht, niederzulegen *), und finden Vieles -
in der vorliegenden Abhandlung bestätigt. „Wohin
der Mangel einer religiösen Grundlage; und einer gehörigen -
Ausbildung in dieser Beziehung führen könne,
selbst bey übrigens vorhandenen Anlagen zum s. g.
Guten, sehen wir nur zu oft; dieser Fall bietet auch
noch die übeln Folgen einer falschen vorurtheilsvollen,
angeblich religiösen Ansicht dar, durch welche ein Verbrecher -
die Schrift willkührlich auslegt, um sich vor
andern und sich selbst, gleichsam sein Inneres enträthselnd, -
zu rechtfertigen. Man wird mit Theilnahme von
den gelungenen Bemühungen des Berichterstatters Renntniss -
nehmen, den rechten Sinn und die Zuversicht in
einem verwahrloseten und verhärteten, dann sich selbst
*) Vgl. diese Jahrbücher Bd. X. Heft 3. S. 267. und Bd.XII.
Heft 2. S. 151 ff.
ae
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zu Berlir