Metadaten : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Bemerkungen.
sen  Punkt  öfters  unter  einer  ganz  andern  Gestalt  ge,
sehn,  und  dann  war  er  nicht  mehr  blos  von  schleimigter =
  Beschaffenheit:  wenn  ich  mit  der  Spitze  einer  feinen ¬
  Nadel  ihn  umzuwenden  suchte,  theilte  er  sich  öfters ¬
  in  zwei  sehr  feine  Abschnitte,  zwischen  welchen  sich
ein  kleines  spitziges  Partikelgen  verbarg,  und  man
muste  gar  bald  wahrnehmen,  daß  dieses  das  kleine
Pflänzgen  und  die  beiden  Abschnitte  die  Saamenblätter
waren:  noch  besser  konte  man  davon  urtheilen,  wenn
man  sich  zur  Betrachtung  dieser  Körpergen  eines  sehr
starken  Vergrößerungsglases  bediente,  wenn  man  sie
vorher  nar  durch  ein  weniger  vergrößerndes  Glas  gesehn ¬
  hatte.  Diesem  nach  war  der  Punkt  schon  organisirt, ¬
  da  er  uns  noch  nicht  so  vorkam,  und  das  Feuer  hat
mehr  als  einmal  dazu  gedient,  eine  Organisation  zu
zeigen,  wo  man  noch  keine  vermuthet  hatte:  man
weiß,  daß  die  Würmer  fliegender  Insekten,  nachdem
sie  sich  von  verdorbenem  Fleische  genährt,  und  ein  ziemliches ¬
  Wachsthum  angenommen  haben,  sich  in  eine
länglichte  Kugel  verwandeln,  worinne  die  Fliege  entsteht ¬
  und  sich  entwikkelt:  eröffnet  man  aber  diese  länglichten =
  Kugeln  nur  nach  Verlauf  einiger  Tage,  weit
gefehlt,  daß  man  Bildungen  einer  Fliege  darinne  fin
den  solte,  man  trift  nichts  als  eine  schleimigte  Substanz ¬
  an,  die  im  mindesten  nichts  organisches  an  sich
zu  haben  scheint;  das  Ansehn  aber  verändert  sich  gänzlich, =
  wenn  man  diese  runden  Körpergen  ein  wenig  sie,
den  läst;  gegen  den  dritten  Tag,  unterscheidet  man
schon  die  kleinen  Schenkel  und  gegen  den  vierten  die
Flügel,  hernach  den  Rüssel,  und  alsdenn  den  Kopf;
endlich  erscheint  die  ganze  Gestalt  des  Thieres,  wie
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