fullscreen : Zeitschrift für die Criminal-Rechts-Pflege in den Preußischen Staaten mit Ausschluß der Rheinprovinzen (Bd. 10 = H. 19/20 (1828))

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Er  habe  geglaubt,  daß  die  Peterson  etwas  davon
ausgesagt  habe.
Als
Grund  führte  er  an  |
der  Burgemeister  Werner  habe  ihm  bei  seiner  ersten
Vernehmung  (am  ersten  Ostertage)  gesagt:
eine  Frau  von  der  Straße  habe  an  dem  Tage,
wo  der  Mord  geschehen,  einen  Menschen  in  der
Stube  bei  seiner  Schwägerin  stehen  sehen,
und
habe  dann  hinzugesetz=  |  |
daß  er  die  Peterson  auch  schon  im  Verhör  gehabt -
  habe.
Hieraus  habe  er  geschlossen,  daß  die  Peterson  ihn
möchte  verrathen  haben.
Ferner  mußte  Inquisit  auf  Veranlassung  einer  Aussage -

seiner  Schwester  Sabine  einräumen:
Als  er  vom  Burgemeister  gekommen  sey,  habe  ihn
seine  Schwester  Sabine  gefragt:
wer  ihn  denn  verdächtig  gemacht  habe?
und
hierauf  habe  er  erwiedert  :
wer  wird  es  anders  gewesen  seyn,  als  das  schlechte -
  Weib,  die  Peterson.
Diese  Aeußerung  sucht  er  eben  durch  jenen  bei  dem
Burgemeister  geschöpften  Verdacht  zu  motiviren.
Offenbar  ist  es  sehr  unwahrscheinlich,  daß  Jnquisit
auf  diese  von  ihm  behauptete  Art  und  Weise  zu  dem
Argwohne,  von  der  Peterson  verrathen  zu  seyn,  gekommen -
  ist.  Vielmehr  kann  man  mit  Recht  annehmen,
daß  ihm  von  den  Reden  derselben  damals  schon  durch
das  Gerücht  etwas  zu  Ohren  gekommen  war,  und  daß
ihn  dies  zu  einem  heftigen  Grolle  gegen  sie  reizte,  dem
er  denn  dadurch,  daß  er  sie  mit  in  die  Untersuchung
verwickelte,  Luft  machte.  So  würde  sich  denn  seine
Staatsbibliothel
Max-Planck-Institut  für
zu  Berlin
            
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