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Er habe geglaubt, daß die Peterson etwas davon
ausgesagt habe.
Als
Grund führte er an |
der Burgemeister Werner habe ihm bei seiner ersten
Vernehmung (am ersten Ostertage) gesagt:
eine Frau von der Straße habe an dem Tage,
wo der Mord geschehen, einen Menschen in der
Stube bei seiner Schwägerin stehen sehen,
und
habe dann hinzugesetz= | |
daß er die Peterson auch schon im Verhör gehabt -
habe.
Hieraus habe er geschlossen, daß die Peterson ihn
möchte verrathen haben.
Ferner mußte Inquisit auf Veranlassung einer Aussage -
seiner Schwester Sabine einräumen:
Als er vom Burgemeister gekommen sey, habe ihn
seine Schwester Sabine gefragt:
wer ihn denn verdächtig gemacht habe?
und
hierauf habe er erwiedert :
wer wird es anders gewesen seyn, als das schlechte -
Weib, die Peterson.
Diese Aeußerung sucht er eben durch jenen bei dem
Burgemeister geschöpften Verdacht zu motiviren.
Offenbar ist es sehr unwahrscheinlich, daß Jnquisit
auf diese von ihm behauptete Art und Weise zu dem
Argwohne, von der Peterson verrathen zu seyn, gekommen -
ist. Vielmehr kann man mit Recht annehmen,
daß ihm von den Reden derselben damals schon durch
das Gerücht etwas zu Ohren gekommen war, und daß
ihn dies zu einem heftigen Grolle gegen sie reizte, dem
er denn dadurch, daß er sie mit in die Untersuchung
verwickelte, Luft machte. So würde sich denn seine
Staatsbibliothel
Max-Planck-Institut für
zu Berlin