Wechsel-Obligationenrecht.
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deren Ehrenacceptanten und Bürgen, die Forderung auf Zahlung
der Rembours-Regresssumme geltend machen, bis schliesslich
der Hauptschuldner, und bei nicht acceptirten Tratten der
Trassant, oder deren Wechselbürge, Zahlung geleistet hat
(A. 49, 23 ff.
Erinnert sei schliesslich, dass den Wechselgläubigern
eine besondere Diligenzpflicht obliegt. 35) (s. unten § 22.)
B. Die Grundgeschäfte 35a) und die Wechselobligation.
I. Beim Eigenwechsel (und ebenso beim trassirt eigenen
Wechsel, bei der Tratte an eigene Ordre, beim Indossamente ¬
eines Eigenwechsels an eigene Ordre, oder einer Tratte,
in welcher der Trassant, Trassat und Remittent Eine Person
ist) kommen nur zwei Personen in Betracht. Der betreffenden
Wechselobligation können alle möglichen civil- und handelsrechtlichen -
Geschäfte zu Grunde liegen, welche zwischen zwei
Personen abgeschlossen werden können.
Bei der Tratte und beim Indossamente kommen (abgesehen ¬
von den eben erwähnten Ausnahmsfällen) drei Personen -
36) in Betracht: Der Begeber des Wechsels B (Trassant, ¬
Indossant), der Creditor C (der Wechselnehmer: Remittent, ¬
Indossatar), und der Acceptant oder Aussteller des
Eigenwechsels A (Hauptschuldner).
A
Zu Grunde liegen können wesentlich sechs Verpflichtungen:
A an B, B an A; — B an C, C an B; — A an C, C an A.
35) S. oben § 11 N. 42.
35*) S. oben S. 69 ff.
3) Vgl. Thöl S. 132 ff. u. Handelsrecht I. 2. S. 466—520, §§ 318 ff.
(5. Aufl.), Goldschmidt Handb. d. H.R. I. S. 769 ff., Grundr. S. 172 u.
die dort S. 46 zu § 113 citirte Literatur. Insbesondere Salpius Novation
und Delegation, Danz Forderungsüberweisung, Schuldüberweisung und die
Verträge zu Gunsten Dritter 1886, ferner Danz in Jahrb. f. Dogm. 19. S. 69 ff.,
delegatio nominis und debiti, Danz Archiv f. civ. Pr. 74. S. 240 ff., Zimmernann, ¬
die Lehre v. d. stellvertretenden Negotiorum Gestio 1876 S. 50 ff.,
Unger Jahrb. f. Dogm. 10. S. 1 ff., Unger Schuldübernahme 1889 und in