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welche es durchgehen mußte, bevor es in den Kolben kam,
in welchem das Verbrennen geschah, 35 Gran Wasser zurück, ¬
welches es aufgelöst enthalten hatte. Das Wasserstoffgas ¬
wog 6 Quentchen und 30 Gran. Es ließ, in dem
trocknen Laugensalze, 44 Gran Feuchtigkeit zurück. Folglich ¬
wurden verbrannt:
5 Unzen, 4 Quentchen und 49 Gran Sauerstoffgas,
5 Qu.
und 58 Gr. Wasserstoffgas,
mit o U.
35 Gr.
2 Qu.
6 U.
Nach dem Verbrennen blieb übrig: 6 Quentchen und
24 Gran gemischtes Gas. Folglich ist verbrannt worden:
5 Unzen, 4 Quentchen und 11 Gran Gas. Das erhaltene
Wasser wog 5 Unzen, 4 Quentchen und 41 Gran, folglich
30 Gran mehr, als die verbrannten Gas=Arten. Dieser
Ueberschuß entstand aus einem kleinen Fehler der Waage.
Das erhaltene Wasser war säuerlich, jede Unze desselben
enthielt fünf Gran Salpetersäure. Diese Säure entstand
vielleicht aus dem Salpeterstoffgas, welches mit dem Sauerstoffgas ¬
gemischt war; denn das Eudiometer zeigte, daß der
zwölfte Theil des Umfanges des angewandten Säuerstoffgas ¬
Salpeterstoffgas war.
Der dritte Versuch wurde von dem Mechanikus Herrn
Fortin, mit einer von ihm verfertigten und verbesserten
Maschine, in Gegenwart des Herrn Lefevre, Professors
am königlichen Gymnasium, angestellt. Man verbrannte
254 Quentchen und 10 Gran Sauerstoffgas mit 66 Quentchen ¬
und 4 Gran Wasserstoffgas, und man erhielt 279
Quentchen und 27 Gran Wasser. Das unverbrannte, elastische ¬
Residuum, wog 30 Quentchen und 23 Gran. Folglich ¬
war der Versuch so genau, daß nur 31 Gran fehlten.
Das Wasser war etwas säuerlich.
In allen diesen Versuchen war das erhaltene Wasser
nicht rein, sondern mehr oder weniger mit Salpetersäure
gemischt, welche aus dem, mit dem Sauerstoffe verbundenen, ¬
Salpeterstoffe, durch das Verbrennen entstanden war.
Da aber einige Naturforscher, und vorzüglich Hr. Priestley ¬
behaupteten, diese Salpetersäure könne aus der Ver¬