Volltext : Fontenelle, Bernard Le Bovier: Bernhard von Fontenelle Dialogen über die Mehrheit der Welten

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haben,  wenn  es  einige  Zeichen  der  Unsterblichkeit =
  an  sich  spuͤren  zu  lassen  beginnen  solte.
Marquise.  Warlich,  mich  dünkt,  die  Welten =
  sind  noch  gar  weit  davon  entfernt,  darauf
Anspruͤche  machen  zu  koͤnnen.  Ich  wuͤrd'  ihnen  sogar ¬
  nicht  einmal  die  Ehre  einraͤumen,  sich  mit  dem
Gaͤrtner  zu  vergleichen,  der  gegen  seine  Rosen  zu
rechnen,  so  lange  währt.  Sie  sind  den  Rosen
selbst  ähnlich,  die  in  einem  Garten  nach  und  nach
aufbrechen  und  verwelken,  denn  ich  vermute,  daß
wenn  alte  Sterne  verschwinden,  neue  wieder  zum
Vorschein  kommen,  damit  die  Art  nicht  ausgeht.
Jch.  Dafür  darf  man  wol  nicht  bange  seyn.
Einige  Gelehrte  werden  Ihnen  sagen,  es  sind
nur  Sonnen,  die  sich  uns  wieder  naͤhern,  da  sie
lange  in  den  Tiefen  des  Himmels  sich  unsern  Augen =
  entzogen  hatten.  Andre  werden  vorgeben,  es
sind  Sonnen,  die  sich  von  einer  finstern  Rinde
wieder  losgemacht,  die  sie  zu  umgeben  bereits  began. ¬
  Ich  glaube  gern,  daß  alles  dieses  angehn
mag;  ich  glaub  aber  auch,  daß  nach  der  Einrichtung =
  des  Weltalls  von  Zeit  zu  Zeit  neue  Sonnen
ent=
            
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