Volltext : Fontenelle, Bernard Le Bovier: Bernhard von Fontenelle Dialogen über die Mehrheit der Welten

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Tod  folgte.  Dieses  war  nun  eine  Rinde,  die
sich  schon  zu  verdikken  began;  allein  die  Kraft
der  Sonne  zerris  und  zerstreute  sie  noch  wieder,
håͤtte  sie  sich  fortverdikt,  so  wär's  mit  uns
aus  gewesen.*)
Marquise.  Sie  machen  mich  zittern.  Jezt,
da  ich  nun  die  Folgen  der  Blässe  der  Sonne  weis,
werd'  ich,  wie  ich  glaube,  anstatt  des  Morgens
im  Spiegel  nach  meiner  Blässe  zu  sehn,  an's
Fenster  iaufen,  und  am  Himmel  nachsehn,  ob
die  Sonne  nicht  bleich  ist.
Ich.  Ah!  nur  beherzt,  meine  Gnaͤd'ge!  Es
gehört  viel  Zeit  dazu,  eh'  eine  Welt  untergeht.
Marquise.  Weiter  aber  auch  nichts?
Jch.  Dem  ist  nicht  ohne.  Diese  ganz  unermesliche =
  Masse  Materie,  woraus  das  Weltgebäͤude =
  besteht,  ist  in  bestäͤndiger  Bewegung,  wovon =

U5
*)  Die  Geschichte  erzält  noch,  daß  die  Sonne  im  Jahre
535  nach  Christi  Geburt  vierzehn  Monate  hindurch
eine  sehr  merkliche  Lichtschwäche  gehabt;  im  Jahre
626  soll  die  Hälfte  der  Sonnenscheibe  vom  October  bis
Junius  verdunkelt  gewesen  seyn.  Man  kan  diese  Begebenheiten, ¬
  wenn  sie  ihre  Richtigkeit  haben,  blos  vielen =

            
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