Volltext : Mayer, Johann Tobias: Anfangsgründe der Naturlehre zum Behuf der Vorlesungen über die Experimental-Physik

XV.  Kap.  Vom  Magnet.
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Die  Lage,  in  die  sich  eine  Magnetnadel
versetzt,  wenn  sie  auf  ihrem  Stifte  in  Ruhe
kömmt,  nennt  man  die  Richtung  der  Magnetnadel, =
  auch  wohl  die  magnetische  Mittanslinie; =
  eine  Verticalebene  durch  diese  Linie
die  mannetische  Mittagsfläche  (magnetischer =
  Meridian).
Anwendung  der  Nadeln  auf  Compaß,  Boussole ¬
  u.  dergl.
Eine  neue  Art,  den  Magnetnadeln  eine  sehr
freye  Bewegung  zu  geben,  hat  Bennet  vorgeschlagen. ¬
  Grens  Journal  der  Physik,  B.  VII.
S.  355  ff.
Vermittelst  der  Magnetnadeln  lassen  sich  nun
auch  die  Versuche  (§  598.)  bequem  anstellen.  Erläuterung ¬
  durch  einige  magnetische  Belustigungen,
dergleichen  man  in  Wieglebs  natürlicher  Magie,
fortgesetzt  durch  Rosenthal,  in  Menge  findet.
§.  604.
Vermittelst  der  künstlichen  Magnete  kann
man  nun  auch  wieder  andere  künstliche  machen.
Ueberhaupt  haben  aber  Mitchell  a),  Cantonb) ¬
  und  hauptsächlich  Knighec)  in  Engeland, =
  und  Antheaulme  d)  in  Frankreich
Mittel  gefunden,  sehr  starke  Magnete,  ganz
ohne  Beyhülfe  von  andern,  bloß  aus  dem
Eisen  zu  verfertigen,  und  mehrere  schwache
Magnete  durch  sich  selbst  zu  verstärken.  Die
Hauptsache  kommt  darauf  an.  Man  reibt
einen  Stab  Eisen  auf  einer  harten  Unterlage
Kk2
            
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