Full text: Vitruvius: Des grossen und weltberühmten Vitruvii Architectura

Architectur. ſie aHe Iahv mit Delhäffen, ſo viel ſie an-
zichen wollen, beſtrichen würden.

48.1.

3. Die Bö-
den, ſo auſ
den Häu-
ſern en
Platte-
Forme
ſind.

Das Untere des Bodens und die Plat-
fonds ſollen mit groſſer Sorgſalt verſer-
tiget werden.

48.1.

4. Die Bö-
den en Pla-
fond oder
Decke, in
welchen zu
detrachten.

Die Plat fonds in Form eines Gewölbs
zu machen, müſſen Bretter an die Balken
oder Sparren angenagelt werden; denn
alle zween Schuhe krumme Leiſten oder
Büeg, ſo wie man es nennen mag, daran
zu beveſtigen. Man muβ auch gutes Holz
darzu nehmen, daß nicht leicht verdirbt,
als da iſt Cypreſſen, Buchsbaum, Mach-
holder, und vom Dehlbaum, aber nur kein
Eichen, weil ſich ſolches leichtlich wirft, da-
durch die Arbeit voneinander reiſet und
zerſpringetd, dann werden die Schwartten
oder Bälcklein mit Banden an die Bal-
ken feſt gemacht, und ſpaniſche Ginſter zer-
ſtoſſene Griechiſche Rohr daran befeſti-
get.

48.1.

Der bloſe
Boden

Dieſe Rohr dienten an ſtatt der Latten,
mit welchen man dieſer Zeit die Lombris
oder das Getäffel, um ſie feſt zu machen,
angunageln pflegte. Auf dieſe Rohr mach-
te man ferner einen Wurſ von Ralch und
Sand, aufdaβ, wo etwa Waſſertwpfen von
oben herunter darauf fielen, ſie den Plat-fond
nicht verderben kunten: nach dieſem wird
das untere Theil beworfen und mit Gips,
ſo dick es nöthig, abgemacht, ſo mit Mör-

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