Full text: Vitruvius: Des grossen und weltberühmten Vitruvii Architectura

Architectur. ben eingelaſſen; der Theil denn mit zwo
Rerben ware oben an der Machine feſt ge-
wacht, derjenige Theil aber mit einer Rer-
be, wurde an der auſzuhebenden Laſt an-
gemacht.

72.1.

II. Ma-
chinen, die
groſſe Stei-
ne in die
Höbe zu
bringen.
und zu ſe-
βen, waren
drenerlen,
als:
I. Die ſo
ſich ſpann-
ten oder
anzogen.
mit einer
Walze.

Die zwente Machine ware ſtärter als
die erſte, indeme die Rerben des Fla-
ſchen-Zugs dermehret wurden, und an
ſtatt der Walzen und Stern, hatte ſelbi-
ge ein groſſes Rad, woran der Welt-
baum war, der das groſſo Sail, ſo durch
die Rerben gienge, zuge; ein anders groſ-
ſes Sail war um das Rad geſchlungen,
und durch eine Winde angezugen. Und
man machte auch zuweilen das groſſe
Rad hohl, damit Menſchen darinn ge-
hen funten.

72.1.

2. Die ſo
durch ein
Rad und
eine Wino-
geſpannet
wurden.

Die dritte hatte ein langes und ſtar-
fes Holz, welches durch groſſe Sailer,
als wie der Maſthaum eines Schiffs,
gehalten wurde. Durch dieſe Sailer
funte man das bemeldte Holz hinneigen,
wo man mollte, indeme man die Sai-
ler einer Seiten nachließe und auf der
andern anzohe. Der Flaſchen-Zug, ſo
wohl der, ſo an dem Holz, als der ſo an
dem Laſt feſt gemacht ware, hatte je-
der drey Reihen Rerben, es waren drey

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