Full text: Vitruvius: Des grossen und weltberühmten Vitruvii Architectura

Vitruvii danzte, die Senatores oder Rathsherren
ſeβten ſich in die Römiſche, meil die Bal-
lets in der Scena gedanzet murden.

65.1.

Der Or-
cheſter.

Oben ringsum die Treppe mare eine
Gallerie mit Säulen, dieſe Treppen ma-
ren durch diele runde Ruhe-Plätze ſepa-
rirt; von einem Rube-Platz zum andern
tunte man durch einen geraden Meg hin-
auſ fommen, alſo daſz die Mege, ſo vom
zmenten biβ zum dritten Ruhe-Platz führ-
ten, zmiſchen den erſten ausgieng, und
ſich zmiſchen den des dritten endigten. Dieſe Meg maren enge. Die Treppen
maren bierzehen biβ funfzehen Zoll hoch,
und acht und zmanzig biſz drenſig breit.

65.1.

Die Gal-
lerie oben.

Unter den Treppen und auſ jedem Ru-
he-Platz, gab es in den Theatris dreyze-
ben fleine Rammern, in melchen cherne
Baſen oder Geſäβ von derſchiedenen
Thonen auſbebalten murden. Die durch
ihren Rlang die Gtimme der Comedianten
dermehrten.

65.1.

Die eher-
ne Baſen
oder Ge-
ſchirr.

Die Scena beſtunde aus dem Pulpitum,
dem Proſcenium und in dem Paraſcenium,
Das Pulpitum mar ein fünf Schuh hoch
erhabener Drt, über Dem Orcheſter, mo die
Actores ſpieleten.

65.1.

2. Die
Scena bat-
te drener-
len Theile,
als:
Pulpitum,
Das Pro-
ſcenium,
melches
batte.

Das Proſcenium mar das Face oder die
vordere Seite der Scenæ, ſo mit Säulen
dieler Drdnungen aufein-oder über einan-

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