Full text: Vitruvius: Des grossen und weltberühmten Vitruvii Architectura

Vitruvii der Tempel gebauet war. Dieſe waren
der Doriſche, der Ioniſche und der Atti-
ſche.

64.1.

5. Die
ßforten,
ſo dreyer-
ley waren,
als:

Die Höhe der Doriſchen Pforte war
dieſe: man theilte die Gallerie oder den be-
deckten Gang von unten, biβ oben an die
Decke der Gallerie iu drey und einen hal-
ben Theil; von dieſer Deck, ſo Lacunar
genennet wurde, gab man zwey Theil der
Thür oder Pforte biβ unter den Sturz; dieſe Höhe wurde wieder in zwölf Theil
getheilet; dadon man fünf und einen hal-
ben zur Thür - Breite unten nahm; dann
das obere Theil muſte ein Drittel enger
ſeyn, ein Viertel, auch ein Achttheil der
Einfaſſung, und das nach der Höhe der
Pforre; dann je höher ſie war, je weni-
ger ſie oben zuſammen gezogen wurde; die Breite oder Dicke der Einfaſſung
warder zwölfte Theil der Höhe der pſor-
te im Lichten.

64.1.

Die Do-
riſche
Dforte,
deren
Theile,
waren.

Die Gewänder waren obenaus auch
nicht ſo dick, als unten, und ſolches um
den dierten Theil ihrer Breite; und auſ-
ſen herum nur mit einem Carniβ oder
Kehl - Leiſten, und mit einem Stäblein der-
ſehen.

64.1.

Die Ein-
faſſung.

Auf dieſe Kehl - Leiſten am Sturz,
machte man ein Friſe, ſo Hyperthyron
genannt wurde, welches auch eben ſo hoch,
als der Sturz war, und auf dieſes Friſe

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