Volltext : Lalande, Joseph Jérôme Le Français: Astronomisches Handbuch oder die Sternkunst in einem kurzen Lehrbegriff verfasset

Von  der  Gestalt  der  Erde.
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sin.  der  Breite.  Sin  der  Breite  —  6  Sin.  2  Breite,  und
DK
DK
oder
der  Sinus  des  Winkels  KODCO -

Do
8  Sin.  2  Breite.  Wir  nehmen  OD  an,  als  scheinbar
mit  der  kleinen  Axe  gleich,  denn  sie  ist  nur  davon  um  eine ¬
  Größe  unterschieden,  die  keine  merkliche  Veränderung
in  dieser  Formel  machen  würde.  Auf  solche  Art  kann  der
zweete  Abschnitt  der  folgenden  Tafel,  oder  die  Winkel  wie
COK  berechnet  werden,  die  durch  den  Halbmesser  CO,
und  die  Scheitellinie  OK  entstehen,  welche  senkrecht  auf
die  Oberflache  ist,  da  1  1  für  die  Zusammendrückung  gesetzt =
  wird.
821.  Aus  eben  denselben  Gründen,  wird  bewiesen,  daß
nach  der  Hypothese  der  elliptischen  Gestalt  der  Erde,  die
Theile,  um  welche  die  Halbmesser  der  Erde,  größer  sind,
als  die  kleine  Axe,  sich  wie  die  Quadrate  der  Sinusse  der
Breiten  verhalten;  daß,  zum  Beyspiel,  OA  (Fig.  100.)
sich  verhält  zu  KM,  wie  das  Quadrat  des  Sinustotus
zum  Quadrate  des  Sinus  des  Bogens  EL,  wenn  hierbey
beständig  angenommen  wird,  daß  die  Unterschiede  der
Grade  äußerst  klein.  sind.  Denn  nach  der  Eigenschaft  der
Ellipse  ist  OA:  KL::  CA:  BL  oder  S:  KL::
1;  Sin.  der  Breite;  daher  KI.  =  6  Sin.  der  Breite,
wegen  der  ähnlichen  Dreyecke  aber,  BKC,  und  MKL,
ist  KL:  KM  ::  CK  :  BK,  oder  6  Sin.  der  Breite:
KM  ::  1  ;  Sin.  der  Breite.  Daher  ist  KM  -  G.
(Sin.  der  Breite),  das  ist,  der  Unterschied  zwischen  den
Halbmesser  des  Aequators,  und  den  Halbmesser  CK  für  eine
gegebene  Breite,  ist,  gleich  der  Zusammmendrückung  multiplicirt =
  durch  das  Quadrat  des  Sinus  der  Breite.  Nach  diesem
Satze  sind  die  Zahlen  der  beygesetzten  Tafel  berechnet  worden,
welche  die  Vermehrung  der  Mondparallaxe,  in  verschiedenen ¬

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