Von der Gestalt der Erde.
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messen worden, geben zu erkennen, daß die Zusammendrückung ¬
nicht viel mehr ausmacht; vielleicht ist
sie auch wohl geringer, und der P. Boscovich findet
sie nur von ;, indem er die verschiedenen Grade in
etwas wenigen verbessert, um sie mit einander, nach
den Regeln der Wahrscheinlichkeit, vergleichen zu
können.
818. Wenn man die Erde als elliptisch betrachtet, so
kann man, aus zween in jeden Breiten gemessenen Graden, =
ihre Zusammendrückung finden. Wenn N und M
für diese beyden Grade genommen werden, und s undt
die Sinusse der geographischen Breiten gegen die Mitte
dieser beyden Grade sind, so hat man für den Bruch, der
N- M
die Zusammendrückung ausdrückt,
3M (S — t9)
(Mémoir. de l' Acad. 1735). Wenn der Grad M unter =
dem Aequator selbst gemessen worden, so ist t-0 und
N M
die gesuchte Zusammendrückung. Dieser Aus3MSS ¬
druck giebt zu erkennen, daß in der Hypothese der elliptischen ¬
Gestalt der Erde, das Zunehmen der Grade, ziemlich ¬
genau, wie das Quadrat des Sinus der Breite ist,
denn N — M ist proportional mit ss, so bald der Bruch
NM -
unveränderlich bleibt.
3MS
Wenn einer von den Graden M unter dem Aequator
liegt, und der andre Grad N sich ganz genau am Pol beM =
findet, so giebt
die Zusammendrückung; folglich
3M
ist der Unterschied der Durchmesser der Erde, nur ein
Drittheil des Unterschieds der Grade; wenn zum Beyspiel,
die
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